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29 Mai 2014, 17:35

Ukraine: Wird ein Bataillon aus Deutschland geschickt?

Ukraine: Wird ein Bataillon aus Deutschland geschickt?

STIMME RUSSLANDS Wut und ein Gefühl der Machtlosigkeit verschärfen sich unter der Bevölkerung. Die Montagsdemos haben bewiesen, dass die Bevölkerung nach einem Sinn und nach Frieden im Leben sucht und den Krieg in der Ukraine besonders skandalös findet. Das Ideal des Mottos: "Wir sind das Volk" ist wieder erweckt worden.

Ein Journalist der Zeitung „Kultura“ aus Moskau hat berichtet, dass sich ein Bataillon aus Deutschland formieren soll, um in die Ukraine zu gehen, um nach Information des Journalisten gegen die Faschisten in Kiew zu kämpfen. Das Bataillon solle aus Deutschland kommen und durch einen internationalen Aufruf formiert werden. Alle Nationalitäten sollen aufgerufen sein, in der Ukraine für Russland zu kämpfen. Wir haben ein kurzes Interview mit einem ehemaligen Elitesoldaten geführt, der nach dem Bericht der russischen Zeitung als Gründer dieses Bataillons gilt.

Von den Montagsdemos zum Bataillon. Die Montagsdemos und das Verbot der kommunistischen Partei mit den Mordserien in der Ukraine, mit der Nichtanerkennung des Referendums auf der Krim mit dem Beginn eines Krieges hätten Antifaschisten aus Deutschland und Deutschrussen dazu gebracht, zusammen ein Bataillon zu bilden. Es soll Ernst-Thälmann-Bataillon heißen. Ein Journalist der Online Zeitung „Kultura“ aus Moskau berichtet in einem Artikel vom 21. Mai, es sollen sich 400 Anhänger um Veteranen aus der ehemaligen Sowjetunion getroffen haben und die Idee des Ernst-Thälmann-Bataillons ins Leben gerufen haben.

Laut der russischen Zeitung. "Es ist dem Bataillon Ernst Thälmann zu Ehren, das in der Zeit des spanischen Bürgerkrieges auf die Beine gestellt wurde, dass wir auf die Idee gekommen sind, es für die Ukraine zu gründen. In Deutschland wächst die Wut unter den ehemaligen Bürgern der Sowjetunion", soll Alexander Kiefel, ehemaliger Elitesoldat bei der NVA, zum Ausdruck gebracht haben. Die Veteranen aus der Sowjetunion sind die Unterstützung der Überbrückungsregierung durch die Nato, die EU und Washington, die Nichtanerkennungen des Referendums auf der Krim und in den Gebieten des Neuen Russlands satt. Das Bataillon solle international rekrutiert werden. Nachdem die Meldung bekannt wurde, wollen etliche Bürger sich bei dem Bataillon melden. Wilhelm ist ein Beispiel für die, die sich anmelden wollen. Seit Wochen unterstützt er Russland und die Pro-Russen. "Jetzt bin ich geil. Ich werde mich bei denen melden, und wenn es klappt, gehe ich dahin", sagt er.

Alexander Kiefel erklärt. Der ehemalige Elitesoldat der NVA ist ein erfahrener Fallschirmspringer und einer, der vier Fremdsprachen spricht. Er war 1987-1989 im Krieg in Afghanistan und besitzt ein russisches Armeezertifikat für die Freundschaft unter den Veteranen aus dem Gebiet Kaliningrad. Wir konnten Alexander Kiefel telefonisch erreichen, obwohl er nicht viel reden wollte, weil "mit dem russischen Artikel viel los ist".

Alexander Kiefel hat uns seine Version gegeben: "Ich sage es Ihnen am Telefon. Mit der Gründung stimmt es nicht ganz. Wir können es kurz machen. Es geht lediglich um die Beurteilung der Situation in der Ukraine im Vergleich mit Spanien 1936. Es gab keinerlei Hinweise darauf, dass ein Bataillon Ernst Thälmann gegründet werden soll. Es war ganz einfach nur eine Situationsbestimmung und nichts anderes. Es ist eine falsche Information in der Richtung, dass einfach nur die Situation besprochen wurde, ohne irgendwelche konkreten Maßnahmen."

Wenn diese Meldung konkreter werden sollte, könnte das Bataillon auf Rekruten zählen, die sich freiwillig melden wollen. Aus Deutschland und aus Frankreich kommen schon die ersten Anfragen.

 

Die Meinung des Autors stimmt nicht unbedingt mit der Haltung der Redaktion überein.

 

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