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10 August 2014, 17:02

Donezk bekräftigt Bereitschaft zu Waffenruhe-Gesprächen – „Kiew nicht vereinbarungsfähig“

Donezk bekräftigt Bereitschaft zu Waffenruhe-Gesprächen – „Kiew nicht vereinbarungsfähig“

STIMME RUSSLANDS Diskussionen über einen Waffenstillstand sind gegenstandslos, weil die ukrainischen Behörden „absolut nicht vereinbarungsfähig sind“, heißt es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung des Pressedienstes des Ministeriums für Informationspolitik der selbsterklärten Volksrepublik Donezk.

Obgleich die unter OSZE-Vermittlung geführten Konsultationen über die Waffenruhe nichts gebracht haben, ist die Führung der Volksrepublik Donezk bereit, diese fortzusetzen, wird im Dokument betont.

Am Vortag hatte der Premier der Donezker Volksrepublik, Alexander Sachartschenko, erklärt, dass die Volkswehr zum Waffenstillstand bereit ist, um eine Ausweitung der humanitären Katastrophe in der ostukrainischen Region Donbass zu verhindern.

Dabei betont Donezk, dass der Waffenstillstand gegenseitig sein muss. Indessen setzt Kiew die Kampfhandlungen fort.

„Da die ukrainische Seite, wie die Praxis zeigt, absolut nicht vereinbarungsfähig ist, erscheint die Diskussion über Bedingungen des Waffenstillstands gegenstandslos. Kiew setzt seine Strafexpedition fort, obgleich es bereits von der internationalen Gemeinschaft aufgerufen wird“, Kampfhandlungen einzustellen.

Die Volkswehr sei bereit, „informelle Konsultationen unter Beteiligung der OSZE fortzusetzen“, obwohl diese bisher nach ihrer Ansicht keine Resultate gebracht haben. Zugleich betonte die Führung der Donezker Volksrepublik, dass an den Verhandlungen offizielle Persönlichkeiten der ukrainischen Seite teilnehmen sollten und nicht eine „Kontaktgruppe“, die keine offiziellen Vollmachten hatte. RIA Novosti/STIMME RUSSLANDS

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