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24 Oktober 2014, 15:23

Blick in die russischen Zeitungen

Blick in die russischen Zeitungen

STIMME RUSSLANDS Kreml erläutert Ukraine-Politik

Russland ist an einer freundschaftlich eingestellten Ukraine in den heutigen Grenzen interessiert. Das erfuhren Mitglieder des internationalen Valdai-Klubs am Donnerstag vom Chef der Kreml-Administration, Sergej Iwanow, und dem Außenminister Sergej Lawrow. Russland sei weiterhin bereit, zusammen mit dem Westen gegen den Terrorismus anzukämpfen. Die Krim-Frage stehe allerdings „nicht mehr zur Diskussion“, so Iwanow.

„Kommersant“ (www.kommersant.ru

„Nowyje Iswestija“ (www.newizv.ru)

Immer mehr Russen befürchten Finanzkrise

Die vom Westen beschlossenen Einschränkungen gegen Russland können nach Ansicht von 52 Prozent der russischen Bürger eine Finanzkrise im Lande hervorrufen. Dies ergab eine Studie des Meinungsforschungsinstituts NAFI im Oktober. Bemerkenswerterweise haben im Mai nur 33 Prozent eine solche Bedrohung für real gehalten.

„RBC Daily“ (www.rbcdaily.ru)

Teilprivatisierung von Rosneft soll Milliarden bringen

Wie der Präsident der Gesellschaft Rosneft, Igor Setschin, mitteilte, können 19,5 Prozent der Rosneft-Aktien zu einem Preis von mindestens 8,12 Dollar pro Aktie verkauft werden. Das gesamte Paket würde dabei 16,8 Mrd. Dollar kosten. Dies ist rund 50 Prozent höher als der heutige Aktienpreis.

„Nesawissimaja Gaseta“ (www.ng.ru)

Wahlen in Ukraine: Sechs Parteien ziehen ins Parlament

Laut jüngsten Umfragen werden sechs Parteien im ukrainischen Parlament vertreten sein. Während der gesamten Kampagne lag der „Block von Pjotr Poroschenko“ an der Spitze, gefolgt von der Radikalen Partei von Oleg Ljaschko sowie der Volksfront von Arseni Jazenjuk und Alexander Turtschinow. Auf den weiteren Plätzen liegen die regionale Partei Selbsthilfe aus Lwow, die Partei „Batkiiwschtschina“ (Vaterland) von Julia Timoschenko, der „Oppositionsblock“ und die ins Leben gerufene Partei „Starke Ukraine“ von Sergej Tigipko. Die nationalistische Partei „Swoboda“ (Freiheit) von Oleg Tjagnibok scheint die 5-Prozent-Hürde nicht zu schaffen.

China investiert immer mehr im Ausland

Der Umfang der Direktinvestitionen Chinas im Ausland wird 2014 erstmals höher sein als die Investitionen in die einheimische Wirtschaft. Chinesische Firmen kaufen Immobilien, Förderunternehmen und Finanzgesellschaften. Chinas Rolle in der Weltwirtschaft wird immer größer. Washington will das behindern und schmiedet dazu einen Block aus seinen Verbündeten und Partnern in Asien.

„Rossijskaja Gaseta“ (www.rg.ru)

Wird der Uno-Generalsekretär zum Präsidenten Südkoreas?

Für Uno-Generalsekretär Ban Ki-moon wurde anscheinend der nächste Arbeitsplatz gefunden. Laut Umfragen möchten seine Landsleute, dass er der nächste Staatspräsident wird. Ban Ki-moon selbst hat dabei niemals seine Absicht bekundet, um diesen Posten zu kämpfen.

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