20:50 28 August 2016
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Kein Vertrauen zur Polizei? Düsseldorfer wollen selbst Straßen patrouillieren

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Silvester-Übergriffe gegen Frauen in Köln (48)
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Als Reaktion auf sexuelle Übergriffe auf Frauen in Köln hat sich in Düsseldorf eine Bürgerwehr mit mehreren tausend Mitgliedern gebildet. Auf Facebook kündigen sie an, „durch die Stadt“ ziehen und sie „sicherer“ machen zu wollen, schreibt die deutsche Zeitung FAZ. Die Polizei sei jedoch wenig begeistert.

Die Facebook-Gruppe, die sich „Düsseldorf passt auf!“ nennt, hat nach zwei Tagen mehr als 3300 Mitglieder. An Wochenenden und während Veranstaltungen rund um den Karneval in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wollen die Mitglieder „durch die Stadt ziehen“, um Präsenz zu zeigen und für Gewaltlosigkeit zu werben, heißt es in der Gruppenbeschreibung. 

An Wochenenden und während Veranstaltungen rund um den Karneval in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt wollen die Mitglieder „durch die Stadt ziehen“, um Präsenz zu zeigen und für Gewaltlosigkeit zu werben, heißt es. 

Die Düsseldorfer Polizei lehnt die Aktivitäten der Gruppe ab. „Das Gewaltmonopol liegt ganz klar beim Staat“, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Polizei gegenüber FAZ. Es sei nicht Aufgabe der Bürger, die Strafverfolgung zu betreiben. In strukturschwachen Teilen Ostdeutschlands gibt es Kooperationen zwischen Polizei und Bürgern, die dort Sicherheitspartnerschaften genannt werden. Eine solche Zusammenarbeit schließt die Polizei in Düsseldorf aus, so die Zeitung. 

 

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  • Antwort anmax987654321f(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    max987654321f, nicht ganz. Bei der Bedienung von Radarfallen sind sie noch ganz gut. Da kann man ja auch dran verdienen.
  • Pasaremos Antwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    billyvor, Angela ist tot es bleibt nur die hirntote Hülle - Viva Pinochet!
  • Ich weiß, dass das Gewaltmonopol normalerweise beim Staat liegt und Selbstjustiz strafbar ist. Allerdings gilt das nur für einen funktionierenden Staat. Wenn der Staat aber nicht so funktioniert wie er funktionieren soll und die Polizei die Sicherheit der Bürger nicht (mehr) gewährleisten kann, so ist es die einzige logische Alternative, dass die Bürger diese Gewalt selbst übernehmen, um sich und andere zu schützen. Niemand kann von jemand anderem verlangen, dass er einfach zusieht, nichts unternimmt oder die Verantwortung jemandem überlässt, der dieser nicht nachkommen kann. Niemand läuft freiwillig mit lachendem Gesicht ins offene Messer.

    Wenn ich, meine Familie oder meine Freunde sich bedroht fühlen würden und die Polizei vermag es nicht, uns zu schützen, dann würde auch ich zur Selbstjustiz greifen, um diese Bedrohung zu eliminieren - ohne jede Frage.
  • Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Angela Ciaojazzkuh, Haben Sie beim Tätigen dieser Aussage gerade in den Spiegel geschaut?
  • Dietrich Eckesachs
    VaneSSa du Türke , geh deine Ziegen streicheln
  • wassermann1-lack
    Man sollte einfach ignorieren, was die Polizei ablehnt oder nicht. Fakt ist, daß sie die Sicherheit der Bürger nicht mehr gewährleisten kann. In dem Fall muß der Bürger eben selbst dafür sorgen, daß Ruhe herrscht. Der Staat hat schon lange versagt , wenn es um unsere Sicherheit geht.
  • Deutsches Volk lehnt euch gegen die korrupte Politik von CDU SPD FDP Grüne
  • eine gute Sache... die Shariah Police oder Pro Haläl... denken doch vielleicht viele unserer muslimischen Mit"streiter"... Ich Frage mich dann nur, was schlecht daran sein könnte "auf zu passen... und für Gewaltlosigkeit" zu werben. ...
    Trotzdem kann ich mir irgendwie nicht des Eindrucks erwehren daß Deutschland gerade im Begriff ist, ein neues LEBENSMODELL zu erfahren, denn
    "Der Aufzug von Islamisten als "Scharia-Polizei" in Wuppertal war nicht strafbar. Das dortige Landgericht hat nun entschieden, ein Verstoß gegen das Uniformverbot liege nicht vor und lehnte die Eröffnung eines Strafprozesses ab." (Spiegel Online, Dez. 2015).
    Dann bleibt einmal ab zu warten, wann eine Klage gegen "Düsseldorf pass auf" erfolgt und eine Verurteilung wg. Verstosses es Gewaltmonopols erfolgt.
  • Antwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    billyvor, gehen sie mal zum Spass zu einem beliebigen Amt, die mit Migranten zu tun haben. Da werden den Mitarbeitern zwischenzeitlich Sicherheitsleute zur Seite gestellt. Da laufen manche Migranten in Kette durch die Gänge. Die Polizei als Ordnungsmacht kann mit den anstehenden Problemen weder personal technisch noch psychologisch umgehen. Es mangelt an Leuten und an Ausbildung. Möchten sie als Polizist in einen sozialen Brennpunkt wie Hamburg Billstedt gerufen werden, 50 % Migranten, 60 % Arbeitslosigkeit, da traut sich niemand mehr hin, das ist rechtsfreier Raum. Wo meinen sie wird wohl ein großer Teil der Migranten, die heute noch in Zelten leben, wohl aufschlagen?? Genau in solchen Problemgebieten, weil sie woanders eh keiner haben will.
  • Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    falsche Angela Ciaojazzkuh, sie gehören in den Gulag, für den Rest ihres Lebens.
  • Antwort anPasaremos (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Der gute Onkel Pinochet, 9/11 ist ihnen ja ein Begriff, und wer sich einen solchen Namen gibt, muss wirkliche Probleme haben.
  • Pasaremos Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Konstantin, ja 1973, als wir im Park spazierten und sich der Irre in der Moneda erschoss!
  • Antwort anPasaremos (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Der gute Onkel Pinochet, sie Ami Büttel. ggg
  • Heinrich
    Solange die Politk am Willen der heimischen Menschen vorbeientscheidet und die Polizei anweist, die "armen verfolgten Flüchtlinge" ständig und bei jeder Gelegenheit mit Samthandschuhen anzufassen, werden diese Bürgerwehren unumgänglich. Noch ist das alles Geplänkel, aber es wird die Zeit kommen, da sind derlei Zusammenschlüsse die einzig verbliebene Macht, die sich den Eroberern in den Weg stellt.

    Schwierig wird es dann nur, wenn die "Neuzugänge" über Waffen verfügen, während jeder registrierte Hobbyschütze oder Jäger seine bereits abgeben mußte.
  • infoAntwort anUdo(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Udo, Und können sie es mit Trainierten Massenmördern, Kopfabschneider und Massenvergewaltigern aufnehmen, die perfekt in dem Gebrauch von Waffen ausgebildet wurden, wenn sie dann gegen die Deutsche Polizei, ihre Waffen brauchen, dann werden sie ihnen dann auch, mit Sicherheit Geliefert.
  • Die Polizei hat es nie geschätzt wenn die Bürger selbst zu denken --> handeln begannen.
  • billyvorAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Konstantin,
    "Die Polizei als Ordnungsmacht kann mit den anstehenden Problemen weder personal technisch noch psychologisch umgehen."

    Was die Ausbildung der Polizei angeht, davon verstehe ich nichts. Dass sie aber zumindest personell unterbesetzt ist, dürfte spätestens jetzt zu Tage treten.

    Musste die Polizei damit rechnen, dass wir solche Zustände im Land bekommen? Nein, musste sie nicht.
    Und wer hat sie darauf vorbereitet/geschult?
    Niemand.

    Wie gesagt: Ob und welche Fehler seitens der Polizei gemacht werden, das wage ich nicht zu beurteilen, dazu fehlt mir der Überblick, und sie pauschal zu verurteilen wegen einiger "Missgriffe", das hilft uns nicht weiter.

    Es geht hier in erster Linie um die Ursachen. Die müssen beseitigt werden. Wenn das Kind bereits "in den Brunnen gefallen ist", lediglich die "Ordnungsmacht" zu verurteilen ist einfach - und ungerecht !
    Wer hat den "den Brunnen" wohl offen gelassen ????
  • günter müller langAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    billyvor,
    Besser hätte ich es nicht sagen können.
  • Joesi
    Deutsche Polizei, schwerpunktmässig NRW : ...... an Dummheit und Arroganz kaum zu übertreffen.
  • Wer vertraut denn noch diesen System Bullen ? Die können nur Bürger kriminalisieren und Bombenleger schützen . Diese Systemgünstlinge sind schon lange nicht mehr für das Volk da. Das Gewalt und Unterdrückungsorgan der Politkasper in Berlin und Ihrer Auftraggeber.
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