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10:21 30 Januar 2015
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Nato-Chef: Weltgemeinschaft würde auf C-Waffen-Einsatz durch Assad-Regime sofort reagieren

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(aktualisiert 20:53 22.12.2014)
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Im Falle eines möglichen Einsatzes von chemischen Waffen durch die syrischen Behörden würde Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nach eigenen Worten eine sofortige Reaktion der Völkergemeinschaft erwarten.

Im Falle eines möglichen Einsatzes von chemischen Waffen durch die syrischen Behörden würde Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen nach eigenen Worten eine sofortige Reaktion der Völkergemeinschaft erwarten. 

Rasmussen, der am Dienstag zu einer Sitzung des Russland-Nato-Rates in Brüssel eingetroffen ist, äußerte sich zum Thema C-Waffen-Einsatz in Syrien.

Wie US-Präsident Barack Obama am Montag hervorgehoben hatte, wäre ein C-Waffen-Einsatz gegen die syrischen Oppositionskräfte durch das Regime von Präsident Baschar Assad unannehmbar. Nach US-Angaben hatten die syrischen Behörden in 20 Städten des Landes chemische Waffen bzw. deren Komponenten deponiert. Das Assad-Regime wird unter anderem beschuldigt, den Kampfstoff Sarin herstellen zu wollen. 

Wie ein Mitarbeiter des syrischen Außenministeriums in einem inoffiziellen Kommentar dazu äußerte, werde Syrien unter keinen Umständen chemische Waffen gegen das eigene Volk einsetzen.

Laut syrischen Medienberichten hat Damaskus die USA aufgefordert, „die Verbreitung von derartigen Lügen“ einzustellen. Das Szenario mit der Beschuldigung eines der US-Administration nicht genehmen Regimes wegen eines möglichen C-Waffen-Einsatzes sei bereits im Irak umgesetzt worden, damals seien die Gerüchte über das Vorhandensein von C-Waffen zum Vorwand für eine militärische Invasion in dieses Nahost-Land geworden, hieß es.

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