00:19 25 Juli 2016
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Syrien: Erschossene bei Aleppo waren Zeugen von Kampfstoffeinsatz durch Terroristen

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Durch die Erschießung gefangengenommener Soldaten und Offiziere der syrischen Regierungstruppen in der Stadt Khan al-Asal bei Aleppo haben die Extremisten Zeugen eines Kampfstoffeinsatzes vom 19. März dieses Jahres beseitigen wollen.

Durch die Erschießung gefangengenommener Soldaten und Offiziere der syrischen Regierungstruppen in der Stadt Khan al-Asal bei Aleppo haben die Extremisten Zeugen eines Kampfstoffeinsatzes vom 19. März dieses Jahres beseitigen wollen.

Das erklärte der syrische UN-Botschafter Baschar Dschaafari am Montag in der UN-Vollversammlung in New York. "Die Zeugen hätten vor dem UN-Sekretariat aussagen und diejenigen nennen können, die chemische Waffen eingesetzt hatten", sagte der Diplomat.

Zuvor hatte der syrische Botschafter in Moskau, Riad Haddad, mitgeteilt, dass Extremisten aus einer mit dem Terrornetzwerk Al Kaida verbundenen Gruppierung am Wochenende ein Blutbad an rund 150 Militärs und Zivilisten in der Stadt Khan al-Asal angerichtet hatten, um sie mundtot zu machen.

Am Montag rief Moskau alle verantwortungsbewussten Seiten in Syrien und einflussreiche internationale Kräfte auf, "der blutigen Willkür der terroristischen Internationale in Syrien ein Ende zu setzen". Das russische Außenministerium sprach dem syrischen Volk seine tiefempfundene Teilnahme im Zusammenhang mit der Tragödie in Khan Al-Asal aus. "Wir verurteilen entschieden die Handlungen der Terroristen und ihrer Helfershelfer auf dem syrischen Boden und rufen alle internationalen Kräfte auf, alles nur mögliche zu unternehmen, um eine politische Beilegung der Krise in Syrien herbeizuführen", hieß es in dem Papier.

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