13:37 27 August 2016
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Учения по развертыванию ракетного комплекса Искандер. Архивное фото

Schoigu: Russland stationiert Iskander-Raketen wo es will

© Sputnik/ Alexey Danichev © RIA Novosti. Ilia Pitalev
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Russland stellt an Grenze zu EU Iskander-Raketen auf (13)
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Iskander-Raketenkomplexe werden laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu dort stationiert, wo die Landesführung es für nötig hält.

Iskander-Raketenkomplexe werden laut Verteidigungsminister Sergej Schoigu dort stationiert, wo die Landesführung es für nötig hält.

Vor kurzem seien Stimmen laut geworden, dass russische Iskander-Raketen nicht am richtigen Ort aufgestellt worden seien, sagte der Minister am Mittwoch vor Studenten in Moskau. „Wir stationieren diese Raketen auf dem Territorium Russlands dort, wo wir wollen… Russland hat alles, um auf die Aufstellung der europäischen Raketenabwehr zu antworten. Die russische Armee hat starke, mobile und effiziente Waffen.“

Einem Bericht der BILD-Zeitung zufolge hatte Russland als Antwort auf den europäischen Raketenabwehrschirm mehrere Kurzstreckenraketen vom Typ Iskander – M (Nato-Code: SS-26 Stone) nahe der polnischen Grenze in der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad sowie entlang der russischen Westgrenze zum Baltikum (Estland, Lettland und Litauen) stationiert. Der Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa, General Philip Breedlove, äußerte Besorgnis über diese Meldung.

„Mehrere Länder sind jetzt auch über die Stationierung der russischen Truppen in der Arktis besorgt“, fuhr Schoigu fort. „Ich denke, dass wir die Umdislozierung von Truppen nach Franz-Joseph-Land und auf die Inseln Nowaja Semlja im kommenden Jahr abschließen. Dann ist die Wrangelinsel an der Reihe. Somit wird der Gürtel komplett sein.“

Schoigu rief die Bürger Russlands auf, Gerüchten nicht zu glauben, dass Russland „schwach und zu nichts fähig sei“. „Glauben Sie mir, das stimmt nicht.“

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