18:35 25 August 2016
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Ukrainische Armeekolonne im Raum von Donezk

Militär: Donezk rechnet mit groß angelegter Provokation Kiews im Raum von Mariupol

© AFP 2016/ Aleksey Filippov
Militär
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Entwicklung in Ostukraine (2318)
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Die ukrainische Armee bereitet eine groß angelegte Provokation im Raum von Mariupol am Asowschen Meer, erklärte der Vize-Generalstabschef der selbstausgerufenen Republik Donezk, Eduard Bassurin, am Freitag in Donezk. Dabei berief er sich auf nachrichtendienstliche Daten der Donezker Aufklärung.

„Für die nächste Zeit plant der Befehlshaber der (ukrainischen) operativ-taktischen Gruppe „Mariupol“ eine Kontrolle der Kampfbereitschaft der in Mariupol stationierten 56. und der 34. Marineinfanterie-Brigade. Diese Pläne und die Schürung von Spannungen im Raum der Siedlung Kominternowo, 15 Kilometer östlich von Mariupol, deuten darauf hin, dass die Kiewer Machthaber eine militärische Provokation vorbereiten.“ Aber die Donezker Armee wird alle Provokationen unterbinden, betonte Bassurin.

Die Donezker Aufklärung registriere ferner in der Region Umdislozierungen von ukrainischer Kampftechnik und Personal. In Artjomowsk, 50 Kilometer nördlich von Donezk seien sieben Mehrfachraketenwerfer des Typs "Grad" gesichtet worden, sagte der Militär.

 

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Tags:
Provokation, Eduard Bassurin, Mariupol, Ukraine
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  • Antwort anteddy.rogers(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    teddy.rogers, um sie in die Lage zu versetzen, eine demokratische Willensäußerung - zu den bereits bestehenden - abzugeben, die auch umgesetzt werden würde, müßte er vermutlich erst die Ukraine überrennen.

    Ich bitte Sie einfach um ein paar Monate Geduld, bis die Ukrainer dies im Alleingang an gehen und eine solche Aktion überflüssig machen.

    Sie wissen, Putin hat es nicht so mit dem überrennen - bleiben zu viele Tote. Der wartet bis sich von selbst eine Lösung ergibt. Merkelismus muß wohl ansteckend sein.

    Nachtrag:

    Ganz abgesehen davon: Russland hat gerade nicht das Geld, um 40 Millionen Ukrainern eine Perspektive auf zu bauen. Ganz im Gegenteil, Medwedjew hat doch heute schon verkündet, das er den Beamtenapparat beschneiden wird - und mehr Arbeit bei weniger Beamten? Da macht auch der patriotischste russische Sesselpfurzer nicht mit.
  • Quetzalcoatl
    Hubertus,
    als Doofvolk sollte man die Ukrainer, mal abgesehen von den ganzen rechten Vollidioten, nicht pauschal bezeichnen. Sie haben nur keine effektiven Möglichkeiten, sich gegen die installierte Junta durchzusetzen. Da wurde ganze Arbeit geleistet. Jeder der einen Mucks gegen die aktuellen Machtinhaber macht, wird übel zugerichtet oder verschwindet ganz durch die benannten Vollidioten. Parallelen zu Nazideutschland sind da ganz deutlich (bzw. aktuell in der Türkei).

    Erstaunlich aber, dass sich hier im Forum transatlantisch verbundene Vollhonk-Trolle aufhalten, die sicher nicht an der Berichterstattung von Sputnik interessiert sind, sondern nur Ihre Maulfurze ablassen wollen, um mit dämlichsten und völlig sinnfreien Kommentaren zu provozieren. Diese Gestalten sind gescheiteiterte Existenzen, die nichts anderes auf die Reihe kriegen, als hier den ganzen Tag rumzulungern, um jeden Artikel von Sputnik mit ihrem Durchfall zu markieren.
    Es ist fast schon amüsant, soviel geballte Dummheit zu sehen.

    Sie sehen, auch bei uns gibt es ein gewisses "Doofvolk".
  • altes.fachbuchAntwort anteddy.rogers(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    teddy.rogers,
    "Wenn sich doch die Terroristen aus dem Osten der Ukraine zurückziehen würden oder ihren Forderungen wenigstens demokratisch eine Stimme verleihen würden... "

    da deine freunde alle festlegungen von minsk (verfassungsreform, sonderstatus der republiken, wahlgesetz, gefangenenaustausch, ende wirtschaftsblockade, fortsetzung geldtransfer...) alles verschleppen, konnten die wahlen im herbst nicht stattfinden, wie in der restukraine!!
    und die eigenen wahlen auf putins geheiß auf 2016 verschoben!!
    was passiert - wieder krieg, ohne sich um das andere zu kümmern!!

    muss man eben per ak-47 seine demokratische meinung sagen;)
  • altes.fachbuchAntwort anQuetzalcoatl(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Quetzalcoatl,
    du hast völlig recht. die ukraine war mit waffenschmiede der SU. da ist schon potenzial. aber zerrissen wie alles ist, wird's eng!!

    die nennen das LUSTRATION!! das wort habe ich unseren medien noch nie gehört!!
    eigentlich hilft nur guerilla!! vorbilder gibts, und ukrainer und russen sind brüder - eine große armee. odessa, mariopol sehe ich nicht ewig bei den nazi's!!
    wenns eng wird die schwarzmeerflotte parallel zur küste aufbauen, alle rohre waagerecht und dauerfeuer, und dabei fluten;) (ist ein witz) - aber dann kommen die grünen männchen
  • teddy.rogersAntwort analtes.fachbuch(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    altes.fachbuch,
    Ohje, was soll das mit "deine Freunde" ?
    Wenn Sie meine Kommentare aufmerksam verfolgt hätten, wüssten Sie, dass ich weder Ost noch West mag. Meine Freude sind ganz wo anders. Ich finde es betrüblich, das Sie, obwohl Sie anständig argumentieren können, Gewalt der Demokratie vorziehen.
  • altes.fachbuchAntwort anteddy.rogers(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    teddy.rogers,
    "Gewalt der Demokratie vorziehen."
    die demokratie wurde vor üer 2000 jahren erfunden, damit eine minderheit über eine mehrheit HERRSCHEN kann.
    quasi ein verschleiertes gewaltinstrument!!

    der putsch war wohl demokratisch, die säuberung/lustration ist wohl demokratisch, der einsatz der ARMEE gegen das donbass-volk ist demokratisch?

    ein einziges "ja", dann kannst du bei deinen freunden bleiben!!
  • goaismine
    dieses von der US/EU/DEUTSCHLAND/NATO unterstützte national-faschistische-dreckspack
    von Ukrainern bekommt den Hals nicht voll . Sollten diese Kriegsverbrecher angreifen
    gibt es nur ein's eine schnell und schlagkräfitige Antwort mit anschließender Einname von
    Feindesgebiet ! alles andere wäre in Anbetracht der getöteten Zivilisten ein Verrrat
  • Quetzalcoatl
    Teddy Rogers ist ja richtig komisch.

    "...weder West noch Ost..." Das ist wohl ein Spruch aus dem Handbuch "1x1 für Trolle", um irgendwie Neutralität und Glaubwürdigkeit vorzuheucheln.

    "Schade" nur, dass man ihm das nicht abnimmt. Wenn er weder Freunde in West noch Ost hat, wo denn dann.... und was will er dann überhaupt hier im Forum?

    LOL
  • teddy.rogers, wo bleibt Ihr Sinn für´s wesentliche? Bei einem Ölpreis von 30 Dollar wird kein einziger Russe daran denken, sich die Ukraine unter den Nagel zu reißen - wozu auch jetzt? In ein paar Jahren bekommen sie das Land hinterher geworfen, warum also irgendeinen Preis bezahlen, der sie zu Mehrausgaben zwingt?

    Selbst wenn die US - Pläne optimal laufen, werden sich mittelfristig alle proeuropäischen Ukrainer gen Westen auf gemacht haben. Zurück bleiben diejenigen, mit denen Russland etwas anfangen kann: Pro russisch gesinnte Patrioten. Die ganze EU - und NATO- Nummer würde nur funktionieren, wenn die EU in den nächsten zehn Jahren mindestens 300 Mrd Euro in dieses Land schaufelt - und auch dies würde nur die ärgste Armut lindern.

    Da dies aber ausgeschlossen ist, brauch ein Putin sich um die Ukraine wirklich keine Gedanken mehr machen. Wenn die Ukis mal wieder am Rad drehen, regnet es eben wieder Urlaubsscheine für Diensteifrige und wir fangen wieder von vorne an. Das war es dann aber auch.

    Um in europäischen Metaphern zu bleiben: Wenn ich an einem europäischen Haus bauen will, so sollte ich zumindest das Kleingeld haben, um mir erst mal ein entsprechendes Grundstück zu kaufen. Nur Idioten träumen vom eigenen Haus, wenn sie nicht einmal das Grundstück bezahlen können - so einfach ist das.
  • Kiew zieht dort ja schon seit Herbst 2015 schwere Waffen zusammen, Ruhe war auch noch nie, Kiew hat sich von sämtlichen Minsker Abkommen offensichtlich nie betroffen gefühlt und den Donbass mehr oder weniger pausenlos angegriffen.
    Was sonst soll man also erwarten als eine neue große Attacke? Von alleine aufhören wird das ganz sicher nicht. Noch weniger, als Russland von erworbenen Rechten (Krim --> Referendum) ganz sicher nicht mehr zurücktreten wird. Da wären sie SEHR dumm...
  • Germane
    Ich bin sicher das die Ostukraine besser als jemals zuvor vorbereitet ist.
    Die Kiew-Mörder-Junta wird es nicht schaffen!
  • FROSTYAntwort anGermane(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    Germane,
    wahrlich, selbst unvorbereitet haben sie den Junta-Terroristen gezeigt, wo der Hammer hängt.
  • Tschelowjek
    Die Gerechtigkeit muss siegen und die ist auf der Seite der Ostukraine und Russlands !!!
  • Mikky
    ne Kleinigkeit aus der Ukraine:

    "Im Dezember 2015 wurden auf den okkupierten Gebieten der Ostukraine durch die Kiewer US-Regierung vier neue Konzentrationslager fertig gestellt. Weitere drei Konzentrationslager sind noch im Bau. Als „Investor“der Konzentrationslager tritt die EU auf. Die bauausführenden Firmen kommen ausschließlich aus der Türkei.
    Es handelt sich um riesige Areale, die durch 3-4 Meter hohe Stahlplattenwände eingezäunt sind. Wachtürme gehören ebenso dazu wie ein „zweiter Sicherheitsgürtel“ mit Minenfelder und Selbstschußanlagen.
    Offiziell wird angegeben, daß es sich um Auffanglager für „illegale, afrikanische Einwanderer“ handelt.
    Jeder hier weiß aber, daß hier die EU im Auftrag der USA Konzentrationslager für die russisch-stämmige Bevölkerung der Ostukraine finanziert hat."

    quer-denken.tv/index.php/2022-bericht-aus-der-ukraine-27
  • ElitenSchreck
    Die Ukrops werden sich auch mit Hilfe der Amis im Donbass die Zähne ausbeissen. Es werden wieder ein paar Tausend Soldaten fallen. Auch die Nazi-Bataillone des Khasaren-Juden Kolomoyski können da nicht viel ausrichten. Diese feigen Hunde schiessen lieber auf wehrlose Zivilisten, Gas- und Wasserleitungen.
  • Antwort anElitenSchreck (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    theo.fischer_57, sehen Sie, und genau deshalb wäre ein Angriff der Ukis gar nicht schlecht ... damit wäre Minsk hinfällig und der Donbass könnte sich eine erweiterte Schutzzone schaffen. Da die prorussische Bevölkerung in der ukrainischen Pufferzone inzwischen eh den Lustrationen der Kiewer Junta zum Opfer gefallen ist, ist mit einer Entvölkerung dieser Schutzzone zu rechnen. Und je größer der Abstand zwischen Junta und den besiedelten Gebieten des Donbass umso besser.

    Vor allem würde eine entsprechende Erweiterung der Schutzzone den Wiederaufbau des Donbass ermöglichen, ohne das die Junta mit einfachem Gerät immer wieder dazwischen halten könnte.

    Alles hat seine Vor- und Nachteile.
  • Mikky Antwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    der15.Franzose, die Schutzzone könnte bis Kiew reichen,da eigentlich der komplette Osten kein Bedarf hat,sich von Kiew sikieren zu lassen.
    Auch könnte die Ukraine die Schwarzmeerküste verlieren,wenn man sich so die Gegend von Mariupol bis Odessa anschaut....
  • Antwort anMikky (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    mikky, also wenn man schon mal dabei ist.... ;)

    Aber er wird sich hüten - Russland kann die Erwartungen im Augenblick nicht erfüllen, warum also vorangehen. Für Russland erscheint es mir günstiger, einfach zu zu schauen, bis die anderen sich verausgabt haben und sich wünschen, sie hätten es nie versucht. Sie werden es danach nie wieder versuchen.

    Das ist wie mit der Zwangsversteigerung bei einem Rohbau ... derjenige, der die komplette Arbeit gemacht hat, geht leer aus und bleibt auf den Schulden sitzen. Der nächste kommt vorbei, setzt ein paar Fenster ein, legt ein paar Leitungen und schließt das ganze ans Gasnetz an. Und schon wirds kuschelig warm und es bringt den Menschen etwas. An denjenigen, der sein Hab und Gut auf einen an sich nutzlosen Rohbau verschwendet hat, denkt der Nutzer nachher nur noch als Dummie, bestenfalls mit Mitleid. Aber das war es dann auch.
  • SemjonowAntwort an (Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    renate_s_mail, Ja Renate, du hast dich nicht geändert. Schon bei "RT" habe ich deine Kommentare gelesen und ich stelle fest, sie sind nicht besser geworden!
  • Hans-ChristianAntwort anteddy.rogers(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
    teddy.rogers, Sie strafen sich doch selbst der Lüge, würde der Westen die gleichen eigenen Massstäbe wie im Jugoslawienkonflikt auf die Ukraine anwenden, dürfte keiner über die Krim oder den Osten der Ukraine  reden und das Wissen sie auch...
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