08:10 25 August 2016
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Moskau kritisiert Pläne Kiews, ausländische Firmen für Schutz öffentlicher Ordnung anzuheuern

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Regelung der Krise in der Ukraine (2385)
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Pläne Kiews, ausländische Firmen für den Schutz der öffentlichen Ordnung anzuheuern, verstößen aus Sicht Moskaus gegen die Gesetze der Ukraine und zeugen von fehlender Möglichkeit der Behörden, für Ordnung im Land zu sorgen.

Pläne Kiews, ausländische Firmen für den Schutz der öffentlichen Ordnung anzuheuern, verstößen aus Sicht Moskaus gegen die Gesetze der Ukraine und zeugen von fehlender Möglichkeit der Behörden, für Ordnung im Land zu sorgen.

„Medienberichten zufolge wollen die Machthaber in der Ukraine Mitarbeiter ausländischer Sicherheits- und Militärunternehmen für den Schutz der Rechtsordnung engagieren. Mit anderen Worten geht es um den Erhalt des Kiewer Regimes und die Unterdrückung der Bürgerproteste“, teilte die Pressestelle des russischen Außenministeriums am Montag in Moskau mit. „Unter den Kandidaten für die Rolle eines Gendarmen ist die auf Barbados eingetragene zum Konzern Academi gehörende Firma Greystone Limited. Es handelt sich möglicherweise um eine an die private Armee Blackwater angeschlossene Struktur. Dem Blackwater-Personal wurde bislang zur Last gelegt, Menschenrechte in verschiedenen Krisengebieten der Welt grausam und systematisch verletzt zu haben.“

Es liege klar auf der Hand, dass derartige Handlungen der Behörden gegen die Gesetze der Ukraine verstoßen würden, die eine Teilnahme von Ausländern selbst an ukrainischen privaten Sicherheitsfirmen untersagen. „Derartige Initiativen zeugen davon, dass die gegenwärtigen Machthaber in Kiew nicht in der Lage sind, auch nur die minimale Ordnung im Land zu schaffen und ihre eigene Sicherheit zu gewährleisten“, betonte das russische Außenamt.

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