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Washington beunruhigt: „Wir verlieren den Medienkrieg an Russland“

© Sputnik/ Konstantin Chalabov
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Die Bemühungen der USA, der Weltbevölkerung ihren Standpunkt zu vermitteln, sind ähnlichen Handlungen Russlands und Chinas unterlegen, erklärte der Vorsitzende des Broadcasting Board of Governors (BBG), Jeffrey Shell, am Montag.

„Wir sind zweifellos stark unterfinanziert, wir haben nicht genug Geld, um mit unseren Feinden im Wettbewerb zu bestehen“, sagte Shell in einem Interview für die Zeitung „Washington Times“.

Zum BBG gehören die Sender Voice of America, Radio Liberty, Radio Free Asia und andere.

Als Konkurrenten nannte Shell den russischen Sender RT, den chinesischen CCTV und den von der katarischen Regierung unterstützten Sender Al Jazeera.

Die Zeitung macht dabei darauf aufmerksam, dass das Budget von BBG (730 Millionen Dollar pro Jahr) den Haushalt von RT um ein Mehrfaches übertrifft.

Einige Analysten glauben, RT sei „besser fokussiert und effektiver“ bei der Vermittlung seines Standpunktes an das Publikum, so der Zeitungsbericht. Außerdem wird die Popularität von RT in Sozialen Netzwerken hervorgehoben: Auf YouTube veröffentlichte Videos wurden drei Milliarden Mal angesehen.

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Tags:
Broadcasting Board of Governors (BBG), RT, China, Russland, USA
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