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Polizei in Deutschland

Razzia in Düsseldorf: Mehrere Dutzend Nordafrikaner festgenommen

© AP Photo/ Markus Winkler
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Bei einer Großrazzia in Düsseldorf sind 40 Männer aus Nordafrika und arabischen Ländern festgenommen worden, wie die Agentur Associated Press am Sonntag mitteilt.

Die Razzien wurden laut der Agentur in 18 städtischen Einrichtungen durchgeführt, bei denen die Polizei 294 Menschen überprüfte. 

38 der 40 Festgenommenen werden des illegalen Aufenthalts in Deutschland verdächtigt. 

Der Sondereinsatz hätte noch im Jahre 2015 stattfinden sollen und habe nichts mit den Vorkommnissen in der Kölner Silvesternacht zu tun. 

Allerdings hätten die in Deutschland von Nordafrikanern begangenen Verbrechen im Zusammenhang mit den Ereignissen in Köln zusätzliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. 

Am Samstagabend waren mehr als 300 Polizisten und Beamte städtischer Behörden im Einsatz. Das Viertel um den Düsseldorfer Bahnhof gilt als Rückzugsort für Banden, die sich an Taschen- und Gepäckdiebstahl, Straßenraub, aber auch Drogendelikten beteiligen sollen. Die Verdächtigen sind überwiegend Nordafrikaner, weshalb oft vom Maghreb-Viertel gesprochen wird.

In der Silvesternacht hatte es am Kölner Hauptbahnhof massive Übergriffe auf Frauen gegeben, die vorwiegend von Migranten verübt worden sein sollen. Bei der Polizei sind schon mehr als 700 Anzeigen eingegangen. Laut Augenzeugen befanden sich unter den Angreifern junge Männer mit nordafrikanischem und arabischem Aussehen.

In anderen Staaten wie Schweden, Finnland, Österreich, die Schweiz hat es ähnliche Vorfälle gegeben, allerdings nicht in solchem Ausmaß wie in Köln. 

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Tags:
Migranten, Razzien, Nordafrika, Schweiz, Österreich, Finnland, Schweden, Deutschland
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