20:44 30 Juli 2016
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Maria Sacharowa, amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums

Moskaus Antwort auf Appell des US-State Departments, „die Fresse zu halten“

© Sputnik/ Valeri Melnikov
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Dank Handlungen Russlands ist das US-State Department in der Lage zu erfahren, was sich in Syrien in Wirklichkeit tut. So kommentierte die amtliche Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, den jüngsten Appell ihres US-Amtskollegen Mark Toner an Russland, „die Fresse zu halten“.

„‘Fresse halten‘ – mögen Sie, Mark, das ihren Kollegen befehlen, falls ein solcher Stil in Kontakten zwischen US-Diplomaten üblich ist“, schrieb Sacharowa bei Facebook. „Solange Russland die Fresse nicht hält, haben Sie eine Chance, sich über die wirkliche Lage in Syrien zu informieren.“

Am Samstag wurde im russischen Verteidigungsministerium eine Pressekonferenz zum Ablauf der Aussöhnung in Syrien gegeben. „Alles klipp und klar, selbst Sie würden alles kapieren“, wandte sich Sacharowa an Toner. Zuvor konnte der US-Sprecher die Frage nicht beantworten, ob die USA eine russische Syrien-Karte mit kampffreien Zonen erhalten hatten.

Am Vortag hatte Toner in Washington erklärt, dass es für Russland an der Zeit wäre, konkrete Taten zu unternehmen oder die Fresse zu halten. Er rief Moskau ferner auf, den Ernst der beabsichtigten Waffenruhe in Syrien „nicht mit Worten, sondern mit Taten“ zu untermauern.

„Wovon zeugen derart grobe Erklärungen der US-Seite?“, fragte Sacharowa. „Allen voran vom fehlenden Verstand und von mangelnder Erziehung. Und der ausschlaggebende Punkt: Grobheit zeugt davon, dass man keine Argumente mehr hat“, schrieb Sacharowa.

 

Tags:
Beleidigung, Kritik, Mark Toner, Maria Sacharowa, USA, Russland
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