23:55 25 August 2016
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Ahmadinedschad erwartet Dialog mit USA nach Amtsende der Bush-Regierung

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Die neue US-Administration nach dem Amtsende von Präsident George W. Bush wird dem iranischen Staatschef Mahmud Ahmadinedschad zufolge darauf angewiesen sein, einen Dialog mit Iran zu führen.

TEHERAN, 15. Juli (RIA Novosti). Die neue US-Administration nach dem Amtsende von Präsident George W. Bush wird dem iranischen Staatschef Mahmud Ahmadinedschad zufolge darauf angewiesen sein, einen Dialog mit Iran zu führen.

"Jede Regierung, die in den USA an die Macht kommen mag, wird nicht umhin kommen, einen konstruktiven Dialog mit Iran aufnehmen zu müssen", sagte Ahmadinedschad am Montag im iranischen Fernsehen.

Die nächste US-Regierung werde außerdem "Probleme innerhalb des Landes bewältigen müssen", so Ahmadinedschad. Nach seiner Ansicht ist die soziale und politische Situation in den USA "nahezu explosiv".

Am Vortag hatte Ahmadinedschad erklärt, er wäre bereit, einen direkten Dialog mit den USA aufzunehmen, sobald es für ihn notwendig sein wird. Ranghohe Vertreter Washingtons stellten bereits mehrmals fest, die USA wären zu Verhandlungen mit Teheran bereit. Allerdings unter der Voraussetzung, Iran würde einer Aussetzung seines Nuklearprogramms zustimmen, das nach Ansicht des Weißen Hauses auf die Herstellung von Atomwaffen gerichtet ist.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Iran waren 1979 nach der Erstürmung der US-Botschaft in Teheran durch radikale Islamisten abgebrochen worden. 52 Mitarbeiter der US-Botschaft wurden danach 444 Tage lang als Geiseln gehalten.

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