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UdSSR hat im Zweiten Weltkrieg rund 37 Millionen Menschen verloren

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MOSKAU, 07. Mai (RIA Novosti). Im Großen Vaterländischen Krieg (1941 bis 1945) verlor die Sowjetunion nach Angaben des Ex-Verteidigungsministers Dmitri Jasow 8,644 Millionen Soldaten und 27 bis 28 Millionen Zivilisten.

Wie Marschall Jasow am Donnerstag Journalisten weiter sagte, sind das Angaben einer Kommission, die in den Jahren seines Dienstes als Verteidigungsminister (1987 bis 1991) zusammen mit der Russischen Akademie der Wissenschaften und anderen Organisationen gearbeitet hatte.

Die Ermordeten in Konzentrationslagern wurden nicht mitgezählt, weil die entsprechenden Dokumente vernichtet worden waren.

"Es ist unmöglich, genau zu sagen, wie viele sowjetische Bürger im Großen Vaterländischen Krieg gestorben sind. Wie es auch unmöglich ist zu sagen, wie viele Menschen wegen dieses Krieges in der Sowjetunion nicht geboren wurden", sagte der Marschall.

Der Chef des russischen Amtes für das Andenken an die Gefallenen, General Alexander Kirilin, teilte am Dienstag RIA Novosti mit, dass die russischen Sicherheitsbehörden gemeinsam mit dem staatlichen Archivamt (Rosarchiv) und dem staatlichen Statistikamt (Rosstat) die demographischen Verluste der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg präzisieren wollten.

Nach seinen Angaben belaufen sie sich vorerst offiziell insgesamt auf 26 Millionen Menschen.

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