07:57 29 Juli 2016
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China will Demographie ins neue Klima-Abkommen aufnehmen

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Klimakonferenz in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen (44)
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China hat beim Weltklimagipfel in Kopenhagen vorgeschlagen, in das neue Klimaschutzabkommen einen Punkt über Geburtenkontrolle aufzunehmen.

MOSKAU, 11. Dezember (RIA Novosti). China hat beim Weltklimagipfel in Kopenhagen vorgeschlagen, in das neue Klimaschutzabkommen einen Punkt über Geburtenkontrolle aufzunehmen.

Das meldet die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag.

Die UN-Klima-Konferenz wurde am 7. Dezember in der dänischen Hauptstadt eröffnet. Innerhalb von zwei Wochen soll ein Dokument entstehen, das das Kyoto-Klimaschutzabkommen, das 2012 abläuft, ergänzt beziehungsweise ersetzt.

Laut der Vize-Chefin des chinesischen Komitees für Bevölkerung und Geburtenplanung Zhao Baige kann eine Politik der Geburtenkontrolle die globale Erwärmung bremsen. "Die chinesische Erfahrung hat gezeigt, dass eine langfristige und ausgewogene Entwicklung der Gesellschaft ausschließlich durch solche effektive Maßnahmen wie die Geburtenkontrolle erreichbar ist", zitiert die Nachrichtenagentur Xinhua ihre Worte.

Zum Jahr 2010 werden in China nicht mehr als 1,36 Milliarden Menschen leben und zum Jahr 2050 sollen es nicht mehr als 1,5 Milliarden sein, so die chinesische Expertin.

"Vor 30 Jahren lag die Geburtenrate in China bei 5,8 Prozent. Heute ist sie auf 1,8 Prozent zurückgegangen. Dank der Geburtenkontrolle reduziert China seinen CO2-Ausstoß um 1,83 Milliarden Tonnen jährlich. Somit hat die chinesische Geburtenpolitik einen großen Beitrag für die Lösung des Klimaproblems geleistet", sagte sie.

 

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