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US-Diplomaten nach China: Bemühungen um Verbesserung bilateraler Beziehungen

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US-Vizeaußenamtschef James Steinberg und der China-Präsidentenberater Jeffrey Bader werden am Dienstag in China eintreffen, um sich um eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen zu bemühen

PEKING, 01. März (RIA Novosti). US-Vizeaußenamtschef James Steinberg und der China-Präsidentenberater Jeffrey Bader werden am Dienstag in China eintreffen, um sich um eine Verbesserung der bilateralen Beziehungen zu bemühen.

Wie die "Global Times" feststellt, haben sich die Beziehungen angesichts der US-Pläne, Taiwan mit Waffen zu beliefern, sowie infolge des neuesten Treffens zwischen Präsident Barack Obama und dem Dalai Lama spürbar verschlechtert.

Die Zeitung zitiert einige Experten, die sich mehrheitlich skeptisch über die möglichen Resultate des bevorstehenden Besuchs äußern. "Sie mögen zwar zahlreiche Erklärungen geben, werden jedoch den Schaden nicht beheben können, der den bilateralen Beziehungen zugefügt wurde", äußerte Shi Yinghua, Direktor des Zentrums für US-Studien an der Chinesischen Volksuniversität.

"Ich denke, sie werden sich nicht einmal offiziell entschuldigen, weil die USA nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal mit dem Dalai Lama zusammentreffen und Waffen an Taiwan liefern", sagte er.

Letzte Woche hatte der offizielle Sprecher des Außenministeriums Chinas, Qin Gang, betont, dass das geplante Waffengeschäft zwischen Washington und Taibei im Wert von 6,4 Milliarden Dollar die nationale Sicherheit Chinas verletze.

Schwer geschadet hat den bilateralen Beziehungen auch das Treffen Obamas mit dem Dalai Lama am 18. Februar. Ma Zhaoxu, Sprecher des chinesischen Außenamtes, stellte in diesem Zusammenhang fest, dass der Fakt des Treffens des US-Präsidenten mit dem Oberhaupt der Tibet-Buddhisten "der vorher verkündeten Position widerspricht, wonach Tibet ein Teil Chinas sei und Washington die Idee der Unabhängigkeit Tibets nicht unterstütze".

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