16:43 24 Juli 2016
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US-Blockade Kubas lässt nicht nach

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Die US-Politik gegenüber Kuba bleibt unverändert, die Blockade der Insel wird fortgesetzt. Das stellte Ana Teresita Gonzalez Fraga, Vizeaußenministerin Kubas, in Moskau in ihrer Stellungnahme zur Entscheidung der amerikanischen Behörden, das Handels- und Wirtschaftsembargo gegen Kuba zu verlängern, fest

Die US-Politik gegenüber Kuba bleibt unverändert, die Blockade der Insel hält an.

Das stellte Ana Teresita Gonzalez Fraga, Vizeaußenministerin Kubas, in Moskau in ihrer Stellungnahme zur Entscheidung der amerikanischen Behörden, das Handels- und Wirtschaftsembargo gegen Kuba zu verlängern, fest

Die USA verlängerten am vorigen Donnerstag das Handelsembargo gegen Kuba um ein Jahr. Wie US-Präsident Barack Obama in seinem Schreiben an die Außenministerin und das Finanzministerium des Landes erläuterte, entspreche die Verlängerung des Embargos den nationalen Interessen der Vereinigten Staaten.

„Sie tun das jedes Jahr, was beweist, dass es keine realen Wandlungen in der Politik der Insel-Blockade gibt“, sagte Gonzalez.

Ihre Erklärung wurde zum ersten offiziellen Kommentar aus Kuba, nachdem die Verlängerung des Embargos bekannt geworden war.

Gonzalez traf am Sonntagabend zu einem Arbeitsbesuch in Russland ein. Am Montag traf sie sich mit dem russischen Vizeaußenminister Sergej Rjabkow, dem Direktor des Departements Information und Presse im russischen Außenministerium, Andrej Nesterenko, und Vertretern  russischer Medien.

Die USA hatten 1961 nach dem Scheitern der Operation zum Sturz der Regierung Fidel Castros Sanktionen gegen Kuba verhängt.

Havanna betrachtet das Embargo als Genozid am kubanischen Volk.

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