16:02 28 August 2016
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Geldwäsche-Verdacht: Papst Franziskus entscheidet über Auflösung der Vatikanbank

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Kardinal Bergoglio ist neuer Papst Franziskus (22)
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Nach Geldwäsche-Vorwürfen denkt Papst Franziskus laut einem Agenturbericht darüber nach, das als Vatikanbank bekannte Istituto per le Opere di Religione (IOR) zu schließen.

Nach Geldwäsche-Vorwürfen denkt Papst Franziskus laut einem Agenturbericht darüber nach, das als Vatikanbank bekannte Istituto per le Opere di Religione (IOR) zu schließen.

Auf einem Kardinalskollegium vor dem Konklave sei vorgeschlagen worden, das IOR wegen Undurchsichtigkeit und Geldwäsche-Vorwürfen seitens der EU zu schließen, sagte Erzbischof Claudio Maria Celli, Präsident des Päpstlichen Rates für die sozialen Kommunikationsmittel, zur Nachrichtenagentur KAI. „Der Papst prüft diese Vorschläge.“ Laut Erzbischof Celli, der als der wahrscheinlichste Kandidat für das Amt des Kardinalstaatssekretärs gilt, schließt der Papst eine Auflösung des IOR nicht aus.

Das Istituto per le Opere di Religione IOR (zu deutsch: Institut für religiöse Werke) wurde 1942 gegründet, um Ressourcen religiöser Institutionen zu verwalten. Die Bank, die jetzt 112 Mitarbeiter beschäftigt, geriet wegen angeblichen Finanzskandalen mehrmals in die Schlagzeilen. 

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