12:17 26 Juli 2016
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Putin in „NY Times“: Gewaltanwendung durch USA ist beunruhigende Routine

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Die Tatsache, dass die gewaltsame Einmischung in innere Konflikte anderer Länder für die USA Routine geworden ist, ist beunruhigend, stellt Russlands Präsident Wladimir Putin in seinem am Donnerstag in der „New York Times“ veröffentlichten Artikel fest.

Die Tatsache, dass die gewaltsame Einmischung in innere Konflikte anderer Länder für die USA Routine geworden ist, ist beunruhigend, stellt Russlands Präsident Wladimir Putin in seinem am Donnerstag in der „New York Times“ veröffentlichten Artikel fest. 

„Gehört dies etwa zu den langfristigen Interessen Amerikas? Ich bezweifle das. Millionen Menschen in der ganzen Welt sehen in Amerika immer häufiger nicht ein Modell der Demokratie, sondern ein Land, das ausschließlich auf grobe Gewalt setzt und Koalitionen unter dem Motto ‚Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns‘ zusammenschmiedet .“

„Die Gewaltanwendung hat gezeigt, wie uneffektiv und sinnlos sie ist. Afghanistan fiebert, und niemand kann sagen, was dort nach dem Abzug der internationalen Kräfte geschieht. Libyen ist in Einflusszonen von Stämmen und Clans aufgeteilt. Im Irak dauert der Bürgerkrieg an, täglich kommen dort Dutzende von Menschen ums Leben“, schreibt Putin. 

„In den USA selbst sehen viele unmittelbare Ähnlichkeiten zwischen dem Irak und Syrien. Und man fragt in diesem Zusammenhang: Wozu soll man frühere Fehler wiederholen?“

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