08:42 28 Juli 2016
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Putin in „NY Times“: Gott schuf auch Amerikaner gleich

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Die Beziehungen mit Barack Obama laufen laut Russlands Präsident Wladimir Putin gut. Dass der US-Präsident versuche, die Einzigartigkeit der amerikanischen Nation festzuschreiben, gefällt dem russischen Staatschef allerdings weniger.

Die Beziehungen mit Barack Obama laufen laut Russlands Präsident Wladimir Putin gut. Dass der US-Präsident versuche, die Einzigartigkeit der amerikanischen Nation festzuschreiben, gefällt dem russischen Staatschef allerdings weniger.

„Mit US-Präsident Barack Obama gestalten sich immer vertrauensvollere sachliche und persönliche Beziehungen. Ich weiß das zu schätzen“, heißt es in Putins Artikel in der „New York Times“.

Wie der Kreml-Chef ausführt, hat er sich mit der Fernsehansprache Obamas vom 10. September aufmerksam vertraut gemacht.

„Ich erlaube mir eine Polemik in Hinblick auf die amerikanische Einzigartigkeit“, so Putin weiter. Die Exklusivität der eigenen Nation habe Obama in seiner Erklärung, Amerika sei dadurch einzigartig, dass sich die von den USA betriebene Politik von den anderen unterscheiden, manifestiert. 

„Es ist sehr gefährlich, Menschen dazu zu inspirieren, dass sie sich für einzigartig halten, was auch immer die Begründung dafür sein mag“, schrieb Putin.

„Es gibt große und kleine Länder, reiche und arme, solche mit tiefen demokratischen Traditionen und Länder, die noch nach ihrem Weg zur Demokratie suchen. Ihre Politik unterscheidet sich auch. Wir sind alle unterschiedlich. Wenn wir aber den Herrn um Segen bitten, so dürfen wir nicht vergessen, dass Gott uns gleich geschaffen hat“, so Putin.

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