13:04 23 Juli 2016
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Kiew: Radikale lehnen Friedenspause ab

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Dmitri Jarosch, Anführer der radikalen nationalistischen Organisation „Rechter Sektor“, will die Friedenspause, die am Mittwochabend bei den Verhandlungen zwischen Präsident Viktor Janukowitsch und den Oppositionsführern Arsseni Jazenjuk, Vitali Klitschko und Oleg Tjagnibok vereinbart wurde, nicht einhalten.

Dmitri Jarosch, Anführer der radikalen nationalistischen Organisation „Rechter Sektor“, will die Friedenspause, die am Mittwochabend bei den Verhandlungen zwischen Präsident Viktor Janukowitsch und den Oppositionsführern Arsseni Jazenjuk, Vitali Klitschko und Oleg Tjagnibok vereinbart wurde, nicht einhalten. 

Wie Jarosch am Donnerstag per Facebook mitteilte, hat seine Formation „keine Abmachungen“ unterschrieben. „Jemand will den Volksaufstand durch die Verkündung einer falschen ‚Friedenspause‘ stoppen. Ich erkläre offiziell, dass der ‚Rechte Sektor‘ keine Abmachungen unterzeichnet und mit niemandem etwas vereinbart hat.“ 

Der „Rechte Sektor“ hatte bei den Straßenkämpfen am 30. November der Sondereinheit Berkut erbitterten Widerstand geleistet. Am 1. Dezember nahm die Formation an der Erstürmung der Präsidentenadministration teil. Im Januar nahm der „Rechte Sektor“ an den Straßenkämpfen im Kiewer Stadtkern sowie an der Erstürmung von Amtsgebäuden teil. 

Diese Vereinigung nationalistischer Organisationen war Ende 2013 entstanden. Dem „Rechten Sektor“ gehören die Organisationen „Trisub“, „Patriot der Ukraine“, „Weißer Hammer“, „Sozial-nationale Versammlung“, UNA-UNSO u. a. an.

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