04:50 24 Juli 2016
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Nato fordert Entsendung internationaler Beobachter in die Ukraine

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Regelung der Krise in der Ukraine (2377)
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Der Nato-Rat hat Russland und die Ukraine aufgerufen, die Krise in der Ukraine friedlich zu regeln. Wie Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erklärte, sollen internationale Beobachter vom Uno-Sicherheitsrat oder von der OSZE unverzüglich in die Ukraine entsandt werden.

Der Nato-Rat hat Russland und die Ukraine aufgerufen, die Krise in der Ukraine friedlich zu regeln. Wie Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erklärte, sollen internationale Beobachter vom Uno-Sicherheitsrat oder von der OSZE unverzüglich in die Ukraine entsandt werden.

„Wir rufen beide Seiten auf, unverzüglich auf dem Wege des Dialogs und der Entsendung von internationalen Beobachtern unter der Ägide des Uno-Sicherheitsrates bzw. der OSZE nach einer friedlichen Lösung zu suchen“, sagte Rasmussen.

Der Nato-Rat, der am Sonntag auf der Botschafterebene zusammentrat, „äußerte seine Besorgnis über die Zustimmung des russischen Parlaments für die Nutzung der Streitkräfte der Russischen Föderation auf dem Territorium der Ukraine“, fügte der Nato-Generalsekretär an.

„Wir fordern Russland auf, alle internationalen Verpflichtungen einzuhalten, die Truppen in ihre Garnisonen zurückzuführen und von der Einmischung Abstand zu nehmen“, hieß es.

Er nahm ein Treffen des Russland-Nato-Rates in Aussicht. „Laut den Dokumenten kann ein solches Treffen stattfinden, wenn der Chef des Rates das selbst oder auf Anfrage eines Ratsmitglieds beschließt. Ich habe gehört, dass viele Ratsmitglieder ein solches Treffen beantragt haben. Eine Tagung des Russland-Nato-Rates ist möglich.“

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