17:01 27 August 2016
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Krim-Krise: USA erwägen Sanktionen, Russland schließt Verzicht auf US-Devise nicht aus

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Sanktionen gegen Russland (847)
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Falls die USA wegen der jetzigen Situation in der Ukraine Sanktionen gegen Russland verhängen sollten, wird Moskau von der US-Devise zu anderen Währungen übergehen und ein eigenes Verrechnungs- und Zahlungssystem aufbauen müssen, wie der Berater des russischen Präsidenten Sergej Glasjew am Dienstag RIA Novosti sagte.

Falls die USA wegen der jetzigen Situation in der Ukraine Sanktionen gegen Russland verhängen sollten, wird Moskau von der US-Devise zu anderen Währungen übergehen und ein eigenes Verrechnungs- und Zahlungssystem aufbauen müssen, wie der Berater des russischen Präsidenten Sergej Glasjew am Dienstag RIA Novosti sagte.

„Wir würden zu anderen Währungen übergehen und unser eigenes Verrechnungs- und Zahlungssystem schaffen. Wir unterhalten großartige Beziehungen mit unseren Geschäftspartnern im Osten und im Süden und wir werden schon Mittel und Wege finden, um nicht nur unsere finanzielle Abhängigkeit von den USA abzuschaffen, sondern auch solchen  Sanktionen mit einem großen Vorteil für uns auszuweichen“, so Glasjew.

Der US-Senat erwägt derzeit Sanktionen gegen Russland im Zusammenhang mit der jetzigen Entwicklung in der Ukraine. Wie der Vorsitzende des Unterausschusses für Europa, Chris Murphy,  zu Journalisten sagte, könnte der Senat Sanktionen gegen russische Banken verhängen, die Administration zur Sperrung der Aktiva russischer Staatlicher Einrichtungen und Privatinvestoren auffordern und Visaeinschränkungen für Bürger Russlands einführen.

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