05:09 30 August 2016
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Lawrow: Westen hat „Eindämmungskurs“ der Kooperation mit Russland vorgezogen

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Der Westen hat laut Außenminister Sergej Lawrow einer realen Zusammenarbeit mit Russland den „Eindämmungskurs“ vorgezogen. Folgen davon waren die Krise in der Ukraine und die Tatsache, dass das Problem der europäischen Sicherheit wieder ins Blickfeld der Weltgemeinschaft gerückt ist.

Der Westen hat laut Außenminister Sergej Lawrow einer realen Zusammenarbeit mit Russland den „Eindämmungskurs“ vorgezogen. Folgen davon waren die Krise in der Ukraine und die Tatsache,  dass das Problem der europäischen Sicherheit wieder ins Blickfeld der Weltgemeinschaft gerückt ist. 

In seiner Ansprache vor der Moskauer Konferenz zur internationalen Sicherheit erinnerte der Minister am Freitag daran, dass die Agenda des Treffens vorsah, die Perspektiven einer Beilegung der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten sowie in Südasien zu konzipieren.

„In den letzten zwei Monaten wurde diese äußerst akute Problematik von der Krise in der Ukraine überschattet“, so Lawrow. „Dereuropäische Kontinent, der im vergangenen Jahrhundert zwei globale Kriegskatastrophen ausgelöst hat, zieht wieder die Hauptaufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich, statt der ganzen Welt ein Musterbeispiel einer friedlichen Entwicklung und einer breiten Zusammenarbeit vorzuzeigen.“

Dies sei beunruhigend, denn es handle sich dabei nicht um eine zufällige Fügung von Umständen, sondern um ein gesetzmäßiges Ergebnis der europäischen Entwicklung in den zurückliegenden 25 Jahren, betonte Lawrow.

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