10:25 24 August 2016
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Hilfe für Volkswehr: In Ostukraine kommen Freiwillige aus dem Ausland

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Entwicklung in Ostukraine (2318)
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Antifaschisten aus aller Welt kommen in den Südosten der Ukraine, um auf der Seite der Volkswehr zu kämpfen, wie der Vorsitzende des Obersten Rates der „Volksrepublik Donezk“ (VRD), Denis Puschilin, am Mittwoch in einem Interview für den lettischen Radiosender Baltkom sagte.

Antifaschisten aus aller Welt kommen in den Südosten der Ukraine, um auf der Seite der Volkswehr zu kämpfen, wie der Vorsitzende des Obersten Rates der „Volksrepublik Donezk“ (VRD), Denis Puschilin, am Mittwoch in einem Interview für den lettischen Radiosender Baltkom sagte.

Laut früheren Medienberichten waren Freiwillige aus Polen in Donezk eingetroffen.

„Hier versammeln sich Menschen aus anderen Ländern, für die eine  faschistische Einstellung unzulässig ist“, so Puschilin. Ihm zufolge soll es auch Einwohner Lettlands unter den Volkswehrangehörigen geben.

Die neuen Machthaber in Kiew hatten im April Truppen in die östlichen Gebiete  Donezk und Lugansk geschickt, die den Februar-Umsturz und die neue, nationalistisch geprägte Regierung nicht anerkannt haben. Bei den andauernden Gefechten zwischen Regierungstruppen und der Volkswehr gibt es auf beiden Seiten zahlreiche Tote und Verletzte.

Der Milliardär Poroschenko, der am 25. Mai die vorgezogene Präsidentenwahl gewonnen hatte, forderte die Armee und die Sicherheitsbehörden ultimativ auf, die Protestgebiete Donezk und Lugansk noch vor seiner Amtseinführung am 7. Juni zu „säubern“. In den vergangenen Tagen setzte die ukrainische Armee Wohnviertel unter Artilleriebeschuss, die Luftwaffe flog Bombenangriffe.

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