06:55 30 August 2016
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Nach Schüssen aus Ukraine: Russland fordert OSZE-Beobachter an der Grenze

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Entwicklung in Ostukraine (2318)
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Nach dem wiederholten Beschuss aus der Ukraine hat Russland am Montag einen Beobachtereinsatz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) an der Grenze zwischen beiden Staaten beantragt.

Nach dem wiederholten Beschuss aus der Ukraine hat Russland am Montag einen Beobachtereinsatz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) an der Grenze zwischen beiden Staaten beantragt.

„Im Zusammenhang mit der Zuspitzung im Raum des Kiewer Militäreinsatzes im Südosten der Ukraine lädt die russische Seite - als Zeichen des guten Willens und ohne auf einen Waffenstillstand zu warten - OSZE-Beobachter an die Grenzübergänge Donezk und Gukowo ein“, erklärte das Moskauer Außenministerium am Montag. Moskau habe in der OSZE den Entwurf einer entsprechenden Entscheidung unterbreitet und hoffe auf eine kurzfristige Zustimmung.

Zuvor hatte Russland einer Überwachungsmission an der Grenze zugestimmt, sobald in der Ukraine eine dauerhafte Waffenruhe herrscht. Am Sonntag waren mehrere ukrainische Geschosse auf russischem Territorium eingeschlagen. Ein Zivilist wurde auf dem eigenen Hof getötet. Eine Frau erlitt Verletzungen, als zwei Geschosse vor ihrem Haus explodierten.

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