07:43 27 Juli 2016
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Ukrainische Militärs aus Einkesselung ausgebrochen - Volkswehr

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Eine große Gruppe ukrainischer Militärs, die knapp einen Monat in voller Einkesselung im Süden des ostukrainischen Gebietes Lugansk befunden hatte, ist durchgebrochen und hat dabei große Mengen an Waffen zurückgelassen, wie RIA Novosti vom Volkswehr-Stab der „Volksrepublik Donezk“ (VRD) erfuhr.

Eine große Gruppe ukrainischer Militärs, die knapp einen Monat in voller Einkesselung im Süden des ostukrainischen Gebietes Lugansk befunden hatte, ist durchgebrochen und hat dabei große Mengen an Waffen zurückgelassen, wie RIA Novosti vom Volkswehr-Stab der „Volksrepublik Donezk“ (VRD) erfuhr.

„Die meisten der eingekesselten Militärkräfte sind am 7. und 8. August im Raum der Städte Sneschnoje und Krasny Lutsch durchgebrochen. Sie hatten sich dabei einen Schlag der Armee aus der Richtung Artjomowsk und Debalzewo zunutze gemacht“, so ein Sprecher des VRD-Stabes.

Nach Angaben der Volksmilizen haben die Militärs in der Einkesselung und bei deren Durchbruch große Verluste hinnehmen müssen. Von den 5000 bis 6000 Soldaten, die in eine Einkreisung geraten seien, seien höchstens 1000 durchgekommen, hieß es.

Die Volkswehr will rund 70 Waffenkomplexe der Armee, darunter 18 Mehrfachraketenwerfer „Grad“, Fla-Raketenkomplexe „Osa“ und 15 gepanzerte Fahrzeuge, erbeutet haben.

Es ist allerdings noch nicht bekannt, wie viele Militärs weiter eingekesselt sind. 

Nach dem Rückzug der Armee von der Staatsgrenze (zu Russland) haben die Volksmilizen ihre Kontrolle über die Grenzgebiete bei Donezk und Lugansk verstärkt. Die Volkswehr gab am Freitag bekannt, die Grenzübergangsstelle Dolschanski eingenommen zu haben. Der Grenzübergang Iswarino bei Lugansk und der 20 Kilometer lange Grenzabschnitt im Gebiet Donezk sind weiterhin unter Kontrolle der Volkswehr.

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