00:11 28 August 2016
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Lawrow: Humanitäre Hilfe für Ostukraine akut notwendig Feuerstopp muss her

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Russische Hilfsgüter für Ost-Ukraine (147)
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Das Problem einer humanitären Hilfe für den Osten der Ukraine ist unaufschiebbar, so der russische Außenminister Sergej Lawrow. Wie er am Sonntag vor Journalisten erklärte, ist ein Waffenstillstand in dieser Region „nicht nur möglich, sondern auch dringend notwendig.“

Das Problem einer humanitären Hilfe für den Osten der Ukraine ist unaufschiebbar, so der russische Außenminister Sergej Lawrow. Wie er am Sonntag vor Journalisten erklärte, ist ein Waffenstillstand in dieser Region „nicht nur möglich, sondern auch dringend notwendig.“ 

„Die ukrainischen Behörden hatten bereits im April, als die Erklärung in Genf angenommen wurde, dem zugestimmt, dass ein unverzüglicher Feuerstopp notwendig ist“, betonte er. „Wir sind der Ansicht, dass diese Frage dringend und unaufschiebbar ist. Ich bin sicher, dass wir eine möglichst baldige Lieferung dieser Hilfe vereinbaren können.“ 

Wie er weiter ausführte, hatte er dieses Thema mit seinem ukrainischen Amtskollegen sowie mit dem Außenminister Großbritanniens, mit dem US-Außenamtschef und der Leitung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz diskutiert. „Momentan streben wir als erstrangige Aufgabe Vereinbarungen mit der ukrainischen Seite und dem Internationalen Roten Kreuz sowie mit internationalen Uno-Hilfsorganisationen über die Entsendung der humanitären Hilfe in die Gebiete Lugansk und Donezk an.“ 

Letzten Dienstag hatte Russland im Uno-Sicherheitsrat vorgeschlagen, eine internationale Mission mit russischen Hilfsgütern unter der Ägide und in Begleitung von Vertretern des Internationalen Roten Kreuzes in die Ostukraine zu entsenden. Das Internationale Rote Kreuz begrüßte am Freitag den Vorschlag Russlands. 

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