16:35 29 August 2016
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Donezker Premier: Blutsbrüder aus Russland kämpfen in unseren Reihen

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Entwicklung in Ostukraine (2318)
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Mit ihren ständigen Erklärungen von einer angeblichen Einmischung Russlands in der Ukraine versuchen Kiew und der Westen nach Ansicht von Alexander Sachartschenko, Premier der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR), die Niederlagen zu rechtfertigen, die die ukrainische Armee bereits seit geraumer Zeit in den Kämpfen gegen die Volkswehr immer wieder erleidet.

Mit ihren ständigen Erklärungen von einer angeblichen Einmischung Russlands in der Ukraine versuchen Kiew und der Westen nach Ansicht von Alexander Sachartschenko, Premier der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR),  die Niederlagen zu rechtfertigen, die die ukrainische Armee bereits seit geraumer Zeit in den Kämpfen gegen die Volkswehr immer wieder erleidet.

„Heute wird oft gefragt, wie es dazu kommen konnte, dass sich die DVR-Armee, die sich aus isolierten, quasi Partisanengruppen  in eine starke Militärorganisation verwandelt hat, die fähig ist, den ukrainischen Streitkräften nicht nur Widerstand zu leisten, sondern diese auch auf dem Schlachtfeld zu besiegen“, sagte er in einem Interview für russische Medien, das am Donnerstag vom Sender LifeNews ausgestrahlt wurde.  

Die Volkswehr habe „nie einen Hehl daraus gemacht, dass es unter uns viele Russen gibt, ohne deren Hilfe wir es heute sehr schwer hätten“, so Sachartschenko. „In unseren Reihen hat es etwa 3000 bis 4000 von ihnen gegeben. Viele sind bereits heimgefahren. Viel mehr von ihnen sind aber hier geblieben. Leider gab es auch Tote.“  

„Es ist kein Geheimnis, dass es unter den Freiwilligen aus Russland viele Ex-Militärs gibt. Sie kämpfen zusammen mit uns, weil sie dies als ihre Pflicht verstehen. Mehr noch:  Zu uns kommen viele Militärs aus Russland, die es vorziehen, ihren Urlaub nicht auf dem Meeresstrand, sondern Schulter an Schulter mit ihren Brüdern zu verbringen, die um die Freiheit vom Donbass kämpfen.“  

Eingekesselt im Südosten der Ukraine

„Ich denke, dass nur die Russen dieses besonders ausgeprägte Mitgefühl für fremde Leiden haben. Vielleicht nur sie sind bereit, weit wegzufahren, um für die Unabhängigkeit und Freiheit von Menschen zu kämpfen und zu sterben. Sie sind heute unter uns, den Einwohnern vom Donbass, weil wir und sie Blutsbrüder sind.“ 

Im April hatten die Kiewer Behörden eine bewaffnete Operation im Osten der Ukraine begonnen, um die dortigen Proteste gegen den Staatsstreich vom Februar niederzuschlagen. Laut Uno-Angaben wurden im Zeitraum von Mitte April bis zum 10. August mehr als 2 000 zivile Einwohner getötet und rund 5000 weitere verletzt.

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