00:10 28 August 2016
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Schweden will seine Militärs „wegen russischer Bedrohung“ umschulen

Schweden stellt militärische Zusammenarbeit mit Russland ein

© Foto: Samuel Pardon/Försvarsmakten
Politik
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Die schwedische Regierung hat nicht die Absicht, den Plan zum gegenseitigen Austausch mit Russland im Verteidigungsbereich zu verlängern, heißt es in dem heute veröffentlichten Haushaltsentwurf der neuen Regierung des Königreiches.

Die schwedische Regierung hat nicht die Absicht, den Plan zum gegenseitigen Austausch mit Russland im Verteidigungsbereich zu verlängern, heißt es in dem heute veröffentlichten Haushaltsentwurf der neuen Regierung des Königreiches.

„Die Regierung hat beschlossen, den Plan für gemeinsame Maßnahmen mit Russland nicht zu verlängern, der die Zusammenarbeit zwischen den Streitkräften beider Länder regelt. Das bedeutet, dass die Zusammenarbeit der schwedischen Streitkräfte mit Russland ausgesetzt ist“, heißt es in dem Dokument.

Die Regierung des Königreiches behauptet, dass russische Militärs „immer herausfordernder in der Baltikum-Region agieren“, wo es „Verletzungen der territorialen Integrität der Länder“ der Region gegeben hat.

Das Ministerkabinett betont, dass eine „diese Entwicklung fortgesetzt wird“, obwohl ein „direkter bewaffneter Überfall auf Schweden kaum wahrscheinlich ist“. Ausgehend davon, wird in dem Dokument auf die Notwendigkeit der Arbeit an der schnellstmöglichen Festigung der Verteidigungsfähigkeit des Landes hingewiesen.

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