01:33 30 Juli 2016
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"Illegitime Wahlen": Kiew erklärt ausländische Beobachter in Donbass zu unerwünschten Personen

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Wahlen im Donbass (64)
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Kiew will die ausländischen Wahlbeobachter, die bei den Wahlen in der Donezker und Lugansker „Volksrepublik“ eingesetzt sind, zu unerwünschten Personen erklären, wie der ukrainische Sicherheitsdienst SBU am Sonntag mitteilt.

Kiew will die ausländischen Wahlbeobachter, die bei den Wahlen in der Donezker und Lugansker „Volksrepublik“ eingesetzt sind, zu unerwünschten Personen erklären, wie der ukrainische Sicherheitsdienst SBU am Sonntag mitteilt.

Allein in der Donezker „Volksrepubloik“ sind 70 ausländische Beobachter aus mehreren europäischen Ländern und den USA eingesetzt. 

Laut der ukrainischen Sicherheitsbehörde sind die Wahlen in Donbass illegitim. „All das geschieht mit Unterstützung ausländischer Pseudobeobachter, die bereits zu unerwünschten Personen in der Ukraine erklärt worden sind oder es noch werden“, heißt es in der Mitteilung. 

Die Europäische Union will die Wahlen nicht akzeptieren, die gegen die Minsker Vereinbarungen über die Regelung in Donbass verstoßen würden. In Moskau wird hingegen die Meinung vertreten, dass eine künstliche Auslegung der Minsker Vereinbarungen der Konfliktbeilegung in der Ukraine im Wege steht.

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