00:35 31 Juli 2016
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US-Sanktionen wirken sich nicht auf Rosoboronexport aus

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MOSKAU, 07. August (RIA Novosti). Die Sanktionen, die die USA gegen die russische Firma Rosoboronexport verhängt haben, wirken sich nicht auf deren Geschäftstätigkeit aus, hat Generaldirektor Sergej Tschemesow erklärt.

"Die Sanktionen berühren Rosoboronexport in keiner Weise, denn wir haben keine Verträge mit den USA über die Lieferung von Rüstungen und Ersatzteilen", sagte er vor Journalisten auf Fragen von RIA Novosti.

Das Unternehmen hoffe, dass das US-State Department seinen Beschluss überprüft und wieder aufhebt. "Es gibt keinen Grund für Sanktionen. Wir liefern keine Waffen in Verletzung internationaler Vereinbarungen", unterstrich der Generaldirektor.

Tschemesow teilte mit, dass sein Unternehmen den Amerikanern vorgeschlagen habe, Waffen nach Afghanistan und Irak zu liefern, und zwar über amerikanische Firmen. Bislang erfolgen die Lieferungen ihm zufolge über Vermittler, "in der Regel aus dritter oder vierter Hand. Meistens sind das sogar gebrauchte Waffen oder Markenfälschungen, die widerrechtlich hergestellt werden".

"Wir haben vorgeschlagen, diese Art von Handel aufzugeben und Waffen direkt an diejenigen amerikanischen Firmen zu liefern, die das Verteidigungsministerium der USA benennt. Doch leider fanden wir kein Gehör", sagte der Generaldirektor von Rosoboronexport, Sergej Tschemesow, vor Journalisten.

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