08:28 26 Juli 2016
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US-Embargo kostete Kuba bislang 104 Milliarden Dollar

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Das von den USA 1961 verhängte Handelsembargo gegen Kuba hat dem Karibikstaat bislang einen direkten Schaden in Höhe von 104 Milliarden US-Dollar (in den gegenwärtigen Preisen) zugefügt.

Das von den USA 1961 verhängte Handelsembargo gegen Kuba hat dem Karibikstaat bislang einen direkten Schaden in Höhe von 104 Milliarden US-Dollar (in den gegenwärtigen Preisen) zugefügt.

Das erklärten die kubanischen Behörden am Mittwoch in Havanna. "Unter Berücksichtigung der Abwertung des Dollar zum Gold in den zurückliegenden 50 Jahren liegt der Sachschaden bei 975 Milliarden Dollar", hieß es. Die Zahlen sind in einem Bericht enthalten, der am Mittwoch vom kubanischen Außenminister Abelardo Moreno in der UN-Vollversammlung präsentiert wurde. Die Diskussion über den Bericht ist für den 25. Oktober geplant.

Am Dienstag wurde bekanntgegeben, dass die US-Behörden das Handelsembargo um ein weiteres Jahr verlängert hatten. Dieser Schritt ist aufgrund des sogenannten "Gesetzes über den Handel mit dem Feind" möglich.

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