19:57 29 August 2016
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Lagarde: Mangelnde Transparenz von EFSF verhindert Gewinnung neuer Investoren

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Die mangelnde Transparenz der Arbeitsprinzipien des Euro-Rettungsfonds EFSF stößt laut IWF-Chefin Christine Lagarde potentielle Investoren ab, die sich für eine Teilnahme an diesem Instrument interessieren könnten.

Die mangelnde Transparenz der Arbeitsprinzipien des Euro-Rettungsfonds EFSF stößt laut IWF-Chefin Christine Lagarde potentielle Investoren ab, die sich für eine Teilnahme an diesem Instrument interessieren könnten.

Dies äußerte Lagarde am Dienstag in einem Journalistengespräch nach der Beendigung ihres dreitägigen Besuchs in Moskau.

Die fehlende Bereitschaft einzelner Länder, darunter der BRICS-Staaten, sich am ESFS zu beteiligen, sei laut der IWF-Chefin darauf zurückzuführen, dass die Grundlagen der Tätigkeit des Euro-Rettungsfonds sowie seine Funktionen noch nicht deutlich genug festgelegt seien.

Lagarde begrüße die EU-Entscheidung, die Veröffentlichung der Tätigkeitsprinzipien des Fonds zu beschleunigen.

Eine weitere Ursache der fehlenden Beteiligung der BRICS-Staaten am EFSF sei die Mitgliedschaft dieser Länder im IWF, hieß es. „Die BRICS-Staaten gehören zum IWF-Club, sie sind dort vertreten, sie kennen die Regeln, das ist ihr Club und er ist universell. Wenn ein beliebiges Land - sei es Russland, Großbritannien oder ein anderes europäisches Land - in den IWF investiert, so ist es sicher, dass es das nicht nur zum Wohl der internationalen Völkergemeinschaft, sondern auch seines eigenen Volkes tut. Denn es investiert nicht nur einfach Geld, sondern zieht auch Nutzen daraus.“

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