23:21 24 August 2016
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Gazprom-Chef macht Bau von South Stream von Gasgesprächen mit Kiew abhängig

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Bau der South-Stream-Pipeline (209)
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Die Aussichten für die Umsetzung des Pipeline-Projektes South Stream sind mit den Verhandlungen mit der Ukraine verknüpft. Das sagte der Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexej Miller, am Montag.

Die Aussichten für die Umsetzung des Pipeline-Projektes South Stream sind mit den Verhandlungen mit der Ukraine verknüpft. Das sagte der Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexej Miller, am Montag.

„South Stream war immer mit der Ukraine verknüpft“, kommentierte Miller die Aussichten für das Projekt im Kontext der Gasverhandlungen zwischen Moskau und Kiew.

Die Ukraine ist besorgt über die Pläne Russlands und der EU, mit dem Bau von South Stream zu beginnen, und schlägt als Alternative vor, in die Modernisierung des ukrainischen Rohrnetzes zu investieren.

Über die Gaspipeline South Stream zwischen Russland und Italien soll Südeuropa mit Erdgas versorgt werden. Die Gasleitung soll die Abhängigkeit von den Transitländern, vor allem von der Ukraine und der Türkei, verringern. South Stream gilt als ein Konkurrenzprojekt zu der von der Europäischen Union favorisierten Gaspipeline Nabucco, die Russland umgehen und die Abhängigkeit der EU vom russischen Gas verringern soll.

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