10:06 27 August 2016
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Bau der South-Stream-Pipeline beginnt: Putin bei feierlichem Startschuss in Anapa

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Bau der South-Stream-Pipeline (209)
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Der russische Energiekonzern Gazprom und seine Partner haben am Freitag mit dem Bau der Pipeline South Stream begonnen, durch die russisches Erdgas nach Südeuropa fließen wird. Beim feierlichen Baubeginn an der Schwarzmeerküste war Präsident Wladimir Putin zugegen.

Der russische Energiekonzern Gazprom und seine Partner haben am Freitag mit dem Bau der Pipeline South Stream begonnen, durch die russisches Erdgas nach Südeuropa fließen wird. Beim feierlichen Baubeginn an der Schwarzmeerküste war Präsident Wladimir Putin zugegen. 

Bei der Zeremonie nahe der Schwarzmeerstadt Anapa wurde symbolisch die erste Schweißnaht für die Pipeline gesetzt. An der Veranstaltung nahmen auch Gazprom-Chef Alexej Miller, Eni-CEO Paolo Scaroni, EDF-Chef Henri Proglio sowie der Vorstandschef der Wintershall Holding GmbH Rainer Seele teil.
 
Auch waren Regierungsmitglieder und Botschafter aus den am Projekt beteiligten Staaten zugegen: Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Mazedonien, Bulgarien, Serbien, Ungarn, Slowenien, der Türkei, Griechenland und Kroatien.

Das Projekt hat einen geschätzten Wert von fast 16 Milliarden Euro. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen. Insgesamt vier Stränge mit einer Durchlasskapazität von jeweils 15,75 Milliarden Kubikmeter im Jahr sollen entstehen. Die ersten Lieferungen sind für Anfang 2015 geplant. 2018 soll die Pipeline die Vollleistung von 63 Milliarden Kubikmeter erreichen.

Die neue Rohrleitung soll die Abhängigkeit von Transitländern, vor allem von der Ukraine und der Türkei, verringern. Projektbetreiber South Stream Transport AG gehört zu 50 Prozent dem russischen Konzern Gazprom. Der italienische Partner Eni ist mit 20 Prozent, das deutsche Unternehmen Wintershall und das französische EdF sind mit jeweils 15 Prozent beteiligt.

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