05:37 02 April 2020
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    XX. Internationales Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg (71)
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    Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy hat sich für die Aufhebung der europäischen Sanktionen gegen Russland geäußert, vermutet aber, dass Moskau als stärkster Spieler den ersten Schritt machen muss.

     

    „Ich gehöre zu denen, die glauben, dass die Sanktionen weg müssen, wir haben auch so genug Probleme. Wir können es uns nicht leisten zu leiden, und der Stärkste muss als erster die Hand reichen“, sagte Sarkozy am Donnerstag bei der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg.

    „Der Stärkste ist Russland, und das ist Präsident Putin“, fügte er hinzu.

    Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und der EU hatten sich nach dem nationalistisch geprägten Umsturz in der Ukraine von 2014 verschlechtert.

    Die westlichen Staaten hatten den Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch und die von der Opposition gestellte Regierung anerkannt, jedoch nicht das darauffolgende Referendum auf der von Russischstämmigen dominierten Schwarzmeerhalbinsel Krim, die eindeutig für eine Wiedervereinigung mit Russland stimmten.

    Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und – auf ihr Drängen hin – die EU in vier Etappen politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland. Moskau konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den Ländern, die zuvor Sanktionen gegen Russland verhängt hatten.

     

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    Wirtschaftsforum in St. Petersburg 2016, Sanktionen, Nicolas Sarkozy, Wladimir Putin, Europäische Union, Russland