17:53 28 Januar 2020
SNA Radio
    Аusland
    Zum Kurzlink
    5540
    Abonnieren

    Alexander Gauland, AfD-Chef in Brandenburg, ist nach den ersten Hochrechnungen in Mecklenburg-Vorpommern zufrieden.

    Auf die Frage eines Medienvertreters, ob er ein lachendes und ein weinendes Auge habe, weil die AfD zwar die CDU überholt habe, nicht aber die SPD, sagte Gauland:

    "Es gibt kein weinendes Auge. Uns gibt es seit drei Jahren, wir sind in ihrem Land vor Bundeskanzlerin gelandet. Wir haben allen Grund zur Freude."

    Die SPD bleibt in Mecklenburg-Vorpommern trotz Verlusten stärkste Kraft. Laut ARD-Prognose kommt die Partei von Ministerpräsident Sellering auf 30,5 Prozent.

    Die AfD landet demnach mit 21 Prozent auf Platz zwei, vor der CDU, die auf 19 Prozent abrutscht. Die Linkspartei stürzt auf 12,5 Prozent.

    Die Grünen sieht die Prognose bei 5 Prozent. Die FDP (3,0 Prozent) und die NPD (3,5 Prozent) sind demnach an der Fünf-Prozent-Hürde klar gescheitert. Die Rechtsextremen sind damit in keinem deutschen Landesparlament mehr vertreten.

    Rund 1,3 Millionen Menschen waren zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen. Insgesamt gab es 1.700 Wahllokale in 36 Stimmkreisen. Die Beteiligung war mit 61 Prozent höher als bei der Landtagswahl 2011 (51,5 Prozent).

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    AfD-Spitzenkandidat Holm: Keine Zusammenarbeit mit der NPD
    Wahl in Meck-Pomm: Sellering spricht von "schwerstem Wahlkampf" für SPD
    CDU-Mann vor MV-Wahl: „25 Prozent plus x würden mich freuen“
    Wahl in Meck-Pomm - Linke-Kandidat Holter: „Die AfD inhaltlich herausfordern“
    Tags:
    Partei Alternative für Deutschland (AfD), Alexander Gauland, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland