11:54 19 Februar 2020
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    Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern ist enttäuscht und trotzig.

    "Wir haben die Arbeitslosigkeit gesenkt und jede Menge neue Jobs geschaffen", sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe.

    "Aber die Flüchtlinge waren nun mal das größte Thema, darunter haben wir am meisten gelitten", stellte er resigniert fest.

    Die SPD bleibt in Mecklenburg-Vorpommern trotz Verlusten stärkste Kraft. Laut ARD-Prognose kommt die Partei von Ministerpräsident Sellering auf 30,5 Prozent.

    Die AfD landet demnach mit 21 Prozent auf Platz zwei, vor der CDU, die auf 19 Prozent abrutscht. Die Linkspartei stürzt auf 12,5 Prozent.

    Die Grünen sieht die Prognose bei 5 Prozent. Die FDP (3,0 Prozent) und die NPD (3,5 Prozent) sind demnach an der Fünf-Prozent-Hürde klar gescheitert. Die Rechtsextremen sind damit in keinem deutschen Landesparlament mehr vertreten.

    Rund 1,3 Millionen Menschen waren zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen. Insgesamt gab es 1.700 Wahllokale in 36 Stimmkreisen. Die Beteiligung war mit 61 Prozent höher als bei der Landtagswahl 2011 (51,5 Prozent).

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    Tags:
    CDU, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland