07:51 21 Februar 2020
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    Die Enttäuschung im Lager der Christdemokraten ist gewaltig. Ihr Spitzenkandidat Lorenz Caffier sieht mitgenommen aus.

    Lorenz Caffier
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    Lorenz Caffier

    Ausgerechnet in Merkels Stammland Mecklenburg-Vorpommern fällt sie hinter die AfD zurück. Diese feiert in einem Beachclub den Anfang vom Ende der Kanzlerin. Der einzige, der bei der CDU dagegen hält, ist Fraktionschef Vincent Kokert.

    "Die AfD soll mal nicht so viel feiern. Wir haben schon andere gesehen, die schnell oben waren und noch schneller wieder unten. Ich nenne nur Schill-Partei", trotzt Kokert.

    Die SPD bleibt in Mecklenburg-Vorpommern trotz Verlusten stärkste Kraft. Laut ARD-Prognose kommt die Partei von Ministerpräsident Sellering auf 30,5 Prozent.

    Die AfD landet demnach mit 21 Prozent auf Platz zwei, vor der CDU, die auf 19 Prozent abrutscht. Die Linkspartei stürzt auf 12,5 Prozent.

    Die Grünen sieht die Prognose bei 5 Prozent. Die FDP (3,0 Prozent) und die NPD (3,5 Prozent) sind demnach an der Fünf-Prozent-Hürde klar gescheitert. Die Rechtsextremen sind damit in keinem deutschen Landesparlament mehr vertreten.

    Rund 1,3 Millionen Menschen waren zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen. Insgesamt gab es 1.700 Wahllokale in 36 Stimmkreisen. Die Beteiligung war mit 61 Prozent höher als bei der Landtagswahl 2011 (51,5 Prozent).

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    Tags:
    CDU, Lorenz Caffier, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland