06:23 29 November 2020
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    Erfolg weckt Begehrlichkeiten, sagt man. Schon vor Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern wurde spekuliert, ob AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm bei erfolgreichem Abschneiden das nächste Ziel anvisiert: Die Bundestagswahl 2017 in Berlin.

    Sputnik wollte es genau wissen.

    "Berlin  ist immer Reise wert, aber für die nächsten fünf Jahre bin ich hier", betonte der neue Oppositionsführer im Schweriner Landtag.

    Die SPD bleibt in Mecklenburg-Vorpommern trotz Verlusten stärkste Kraft. Laut ARD-Prognose kommt die Partei von Ministerpräsident Sellering auf 30,5 Prozent.

    Die AfD landet demnach mit 21 Prozent auf Platz zwei, vor der CDU, die auf 19 Prozent abrutscht. Die Linkspartei stürzt auf 12,5 Prozent.

    Die Grünen sieht die Prognose bei 5 Prozent. Die FDP (3,0 Prozent) und die NPD (3,5 Prozent) sind demnach an der Fünf-Prozent-Hürde klar gescheitert. Die Rechtsextremen sind damit in keinem deutschen Landesparlament mehr vertreten.

    Rund 1,3 Millionen Menschen waren zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern aufgerufen. Insgesamt gab es 1.700 Wahllokale in 36 Stimmkreisen. Die Beteiligung war mit 61 Prozent höher als bei der Landtagswahl 2011 (51,5 Prozent).

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    Tags:
    Partei Alternative für Deutschland (AfD), Leif-Erik Holm, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland