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11:58 19 Oktober 2019
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    Russischer Luftstützpunkt Belbek bei Sewastopol auf der Krim

    Nato-Drohnen intensivieren Spionageflüge vor der Krim-Küste

    © Sputnik / Yuri Lashov
    Аusland
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    Die Nato hat ihre Spionageflüge unter Einsatz von Drohnen vor der Küste der Schwarzmeer-Halbinsel Krim in den letzten zehn Tagen spürbar aktiviert. „Aus diesem Grund mussten Abfangjäger Su-30SM und Su-27SM der russischen Flugabwehr öfter von ihrem Stützpunkt Belbek abheben“, sagte ein Militär, der anonym bleiben wollte, am Donnerstag.

    Die diensthabenden Seefliegerkräfte befänden sich in ständiger Bereitschaft. Nato-Drohnen, hauptsächlich Poseidon und Global Hawk, würden von Mittelmeerländern aus gesteuert.

    „Wenn sie sich den russischen Grenzen nähern, wird die diensthabende Geschwader alarmiert. Abfangjäger nähern sich den Drohnen und manövrieren derart, damit die einsatzbereiten Raketen zu sehen sein werden. Daraufhin machen die Drohnen kehrt“, hieß es.

    Nach Angaben von Oberstleutnant Andrej Kogut, stellvertretender Befehlshaber eines Regiments der russischen Seefliegerkräfte, wurde deren Operationsradius auf das gesamte Schwarze Meer ausgedehnt. „Bis jetzt haben die Seeflieger nur entlang der 200-Meilen-Zone der Krim patrouilliert. Heute haben die Seeflieger ihren operativ-taktischen Radius erweitert und sind nun in der Lage, über dem gesamten Bereich des Schwarzen Meeres zu patrouillieren“, sagte der Militär.

    In der Vorwoche hatte Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu mitgeteilt, dass die Natoihre Spionageaktivitäten vor russischen Grenze aktiviert. „Die Zahl der Flüge von Nato-Jets unweit der Grenze Russlands hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht, in südwestlicher Richtung sogar verachtfacht“, sagte der Minister.

     

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    Tags:
    Spionageflüge, Drohnen, NATO, Andrej Kogut, Sergej Schoigu, Schwarzes Meer, Krim, Russland