07:13 22 Januar 2020
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    Trotz der Fortschritte im Konflikt in der Ostukraine werden die EU-Sanktionen gegen Russland vermutlich verlängert. Das erklärte ein ranghoher EU-Vertreter am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

    Demnach würden die EU-Staats- und Regierungschefs das aller Voraussicht nach bei ihrem Gipfeltreffen am Donnerstag beschließen. Die Dauer der Sanktionen hänge von der vollständigen Umsetzung des Minsker Friedensabkommens ab, so der Beamte.

    Erst am Montagabend hatten sich die Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Wladimir Selenski, in Paris darauf verständigt, bis Ende des Jahres einen vollständigen Waffenstillstand zu erreichen.

    Die Europäische Union hatte Strafmaßnahmen gegen Russland verhängt und verlängert, weil Moskau angeblich die selbst erklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk in der Ostukraine militärisch unterstützt. Moskau dementiert das vehement.

    Auch wirft die EU Russland vor, die Halbinsel Krim „annektiert” zu haben.

    Im Jahr 2014 kam es zu einer Wiedervereinigung der Halbinsel mit Russland, nachdem die Bevölkerung der Krim per Referendum mit einer überwältigenden Mehrheit für eine Wiedereingliederung in das russische Staatsgebiet gestimmt hatte.

    ng/Reuters

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    Tags:
    EU, Krim, Wirtschaftssanktionen, Russland-Sanktionen, Gegensanktionen, Sanktionen