10:26 18 Januar 2020
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    Die nationale Organisation der Demokratischen Partei der USA (DNC) hat Empfehlungen publiziert, die nach ihrer Ansicht der Öffentlichkeit helfen sollen, Online-Desinformation besser zu erkennen und zu bekämpfen. RT und Sputnik erhielten dabei erneut besondere Erwähnung als „russische Propaganda“.

    DNC öffnet ihre Liste mit den folgenden Ratschlägen:

    • Informationen online bei mehreren zuverlässigen Quellen suchen;
    • hinterfragen, wer den Online-Beitrag erstellt hat, warum das getan wurde und was damit erzielt werden soll;
    • sich bei der Weitergabe von Informationen vergewissern, dass sie wahr sind.

    Darüber hinaus nennt die Organisation verschiedene Faktencheck-Websites, Dokus über Desinformation (etwa von den „New York Times“, BBC oder NBC) sowie behördliche und wissenschaftliche Berichte zum Thema.

    Empfohlen wird auch, die Mechanismen von Verschwörungstheorien zu erkunden, wobei die DNC vor rechter Desinformation warnt. 

    Die russischen Nachrichtenagenturen RT und Sputnik werden aber auf folgende Weise erwähnt:

    „Lassen Sie sich nicht manipulieren. Achten Sie auf russische Propagandastellen wie RT und Sputnik und informieren Sie sich über russische Propagandarichtlinien.“

    Stattdessen sollte man den Demokraten zufolge längere Werke lesen, die Propaganda und Desinformationen beschreiben – dazu zählt der berühmte Roman „1984“ von George Orwell sowie Bücher wie „Das Komplott zur Zerstörung der Demokratie: Wie Putin und seine Spione Amerika untergraben und den Westen demontieren“ (Originaltitel „The Plot to Destroy Democracy: How Putin and His Spies Are Undermining America and Dismantling the West“) von Malcolm Nance.

    Die Behörden mehrerer westlicher Staaten stellen seit geraumer Zeit der Berichterstattung von Sputnik und RT Hürden in den Weg – von öffentlicher Kritik und Akkreditierungsverweigerungen bis zu Drohungen und Festnahmen.

    Zum jüngsten Skandal kam es vor Kurzem in Estland – die Mitarbeiter von Sputnik Estonia wurden Mitte Dezember aufgefordert, ihre Arbeitsverträge mit der Dachagentur „Rossiya Segodnya“ bis zum 1. Januar 2020 zu kündigen. Dem Personal des Büros wurde mit Strafverfahren gedroht.

    msch/sb

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    Tags:
    "russische Propaganda", RT, Sputnik, Demokratische Partei