05:51 24 Januar 2020
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    Massive Eskalation in Nahost nach Mord an Soleimani – Alle Entwicklungen (67)
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    Die Marine des Vereinigten Königreichs wird Schiffe unter britischer Flagge durch die Straße von Hormus begleiten, meldet Reuters am Sonntag. Dies sollte die Schiffe vor möglichen Vorfällen schützen, die wegen der Eskalation nach der Tötung des iranischen Generals Qassem Soleimani befürchtet werden.

    Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace sagte, er habe die Schiffe „HMS Montrose“ und „HMS Defender“ angewiesen, sich auf eventuelle Begleitungseinsätze vorzubereiten.
    Wallace fügte hinzu, er habe mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Mark Esper gesprochen und habe für Zurückhaltung auf allen Seiten plädiert.

    Zugleich weigerte er sich, den US-Angriff auf Qassem Soleimani und andere Mitglieder der iranischen Revolutionsgarden als Kriegshandlung zu bewerten.

    „Nach internationalem Recht haben die Vereinigten Staaten das Recht, sich gegen diejenigen zu verteidigen, die eine unmittelbare Bedrohung für ihre Bürger darstellen“, erklärte der Verteidigungsminister. Damit unterstützte er die offizielle Stellungnahme der Administration des US-Präsidenten Donald Trump, die den Schlag als Selbstverteidigung rechtfertigt.

    Mord an Soleimani

    Die USA hatten in der Nacht zum 3. Januar im Raum des internationalen Flughafens von Bagdad eine Operation gegen den Kommandeur der Al-Quds-Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden, General Qassem Soleimani, und den Vizekommandeur der schiitischen Volksmobilisierungskräfte, Abu Mahdi al-Muhandis, durchgeführt. Die beiden wurden von Washington der Teilnahme an dem Angriff am 31. Dezember 2019 auf die US-amerikanische Botschaft in Bagdad beschuldigt.

    Die Tötung des Generals, der im Iran als Volksheld verehrt wurde, sorgte für eine rasche Eskalation im Nahen Osten. Der Oberste Führer des Irans, Ajatollah Ali Chemenei, drohte den USA schwere Rache an. Der Kommandeur der Revolutionsgarden in der Provinz Kerman erwog die Möglichkeit, 35 US-Stellungen in der Region anzugreifen. US-Präsident Donald Trump versprach einen „schnellen und starken Schlag“ gegen 52 Ziele im Iran, wenn US-Bürger angegriffen werden sollten.

    msch/sb/rtr

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    Tags:
    Schifffahrt, Straße von Hormus, Ben Wallace, Großbritannien, Iran, Irak