21:02 21 Januar 2020
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    Die Regierungschefs Libyens und Italiens, Fajis al-Sarradsch und Giuseppe Conte, haben ihr gemeinsames Interesse an der Suche nach Frieden für das Bürgerkriegsland betont und zugleich die bereits bestehenden Friedensinitiativen Deutschlands, Russlands und der Türkei gelobt.

    Bei einem Auftritt vor der Presse nach einem Treffen am Samstag in Rom erwähnte Fajis al-Sarradsch ausdrücklich die deutschen Bemühungen um eine Libyen-Konferenz in Berlin. Außerdem wies er „erfreut” auf die Initiative Moskaus und Ankaras von Mitte der Woche für eine Waffenruhe hin.

    Der italienische Premier Conte hob hervor, dass Stabilität und Frieden für das libysche Volk bei den aktuellen Initiativen Priorität haben müssten. Gerade laufen an zahlreichen Orten Gespräche, um den zuletzt zugespitzten Konflikt einzudämmen.

    Fajis al-Sarradsch war ursprünglich schon Mitte der Woche in Italien erwartet worden. Doch der Termin platzte, nachdem Conte kurz zuvor dessen Gegner, den libyschen General Chalifa Haftar, zu Konsultationen empfangen hatte.

    In Libyen herrscht seit dem Sturz des langjährigen Staatschefs Muammar al-Gadaffi 2011 Bürgerkrieg. Die in Tripolis sitzende Regierung von Al-Sarradsch kämpft unter anderem mit General Haftar, der seine Machtbasis im Osten hat, um die Herrschaft.

    Rom hat als frühere Kolonialmacht und durch die geografische Nähe enge Verbindungen nach Libyen. Das afrikanische Küstenland spielt im Zusammenhang mit der Migration nach Europa eine wichtige Rolle.

    ng/dpa

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    Tags:
    Giuseppe Conte, Chalifa Haftar, Khalifa Haftar, Regierung der nationalen Einheit Libyens, Libyen, Krieg