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    Nach den tödlichen Schüssen eines Soldaten der saudischen Luftwaffe auf einem US-Militärstützpunkt in Florida sollen laut dem US-Fernsehsender CNN mehr als ein Dutzend auf US-Militärgeländen ausgebildete saudische Soldaten aus den Vereinigten Staaten ausgewiesen werden.

    Die betroffenen Saudis werden nicht der Komplizenschaft mit dem 21-jährigen Schützen beschuldigt, der Anfang Dezember auf dem Marinefliegerstützpunkt Pensacola drei Menschen getötet und weitere verletzt hatte, berichtet der Sender am Sonntag unter Berufung auf verschiedene Quellen.

    Allerdings werde behauptet, dass einige der besagten Soldaten Verbindungen zu extremistischen Bewegungen hätten. Darüber hinaus werde einer Reihe der Abzuschiebenden der Besitz von Kinderpornographie vorgeworfen.

    Sowohl die US-Sicherheitsbehörde Federal Bureau of Investigation (FBI) als auch das US-Justizministerium lehnten CNN zufolge eine Stellungnahme ab. Das US-Verteidigungsministerium habe die Überprüfung aller 850 im Land geschulter saudischer Militärs in die Wege geleitet.

    Schüsse auf Militärstützpunkt

    Auf dem Marinefliegerstützpunkt Pensacola im US-Bundesstaat Florida war am 6. Dezember ein Amoklauf geschehen. Ein Soldat der saudischen Luftwaffe, der auf dem Gelände ausgebildet wurde, hatte drei Menschen getötet und weitere verletzt, bevor er von Einsatzkräften erschossen wurde.

    Vor der Tat soll der Mann ein Manifest auf Twitter veröffentlicht haben. In der Botschaft bekundet der Autor, ein Gegner des Bösen zu sein, für das Amerika heute stehe, und prangerte die „Verbrechen“ der USA an. Ob es sich tatsächlich um das Twitter-Konto des Täters handelte, konnte aber nicht eindeutig festgestellt werden.

    Das Pentagon kündigte am 11. Dezember an, dass die Zusammenarbeit des US-Militärs mit den Streitkräften Saudi-Arabiens in bestimmten Bereichen vorläufig ausgesetzt werde.

    mo/sb

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    Florida, Saudi-Arabien, USA