06:46 03 Juni 2020
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    Das Europaparlament hat den Brexit-Vertrag ratifiziert. Die EU-Abgeordneten stimmten am Mittwoch in Brüssel mit großer Mehrheit dafür. Damit ist der Weg für einen geregelten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union geebnet.

    Nun kann der geregelte Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union am späten Freitagabend geschehen.

    Der Liberale Guy Verhofstadt, der den Brexit-Ausschuss des Parlaments leitet, hatte in diesem Zusammenhang jedoch betont, dass das Votum am Mittwoch nicht als Unterstützung des EU-Austritts Großbritannien angesehen werden dürfe.

    „Es ist ein Votum für einen geordneten Brexit, gegen einen wilden, einen harten Brexit.”

    Er persönlich würde jederzeit alles tun, um den Austritt der Briten noch zu stoppen.

    Nach der Abstimmung haben sich die EU-Abgeordneten zudem erhoben, sich an den Händen genommen und den Briten ein Abschiedslied gesungen.

    Das Lied der EU-Parlamentarier:

    Am Donnerstagabend soll schließlich noch der Rat der Europäische Union den Brexit endgültig absegnen und damit alle Formalitäten des britischen Austrittes beenden.

    Der Weg zum Brexit

    Die britische Königin Elizabeth II. hatte am 23. Januar das britische Ratifizierungsgesetz zum Brexit-Abkommen gebilligt. Formell tritt das Land am kommenden Wochenende aus der Europäischen Union aus. Dann beginnt die Übergangsphase – in dieser ist Großbritannien zwar nicht mehr in der EU, wendet aber noch deren Regeln an.

    Der britische Premierminister Boris Johnson will mit der EU bis Ende 2020 die künftigen Beziehungen klären, also unter anderem ein Freihandelsabkommen abschließen. Eine Verlängerung der Übergangsphase hat er ausgeschlossen.

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel unterzeichneten am 24. Januar das Abkommen über den Austritt Großbritanniens aus der EU.

    ng/mt/dpa

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    Brexit-Referendum, Brexit-Abkommen, Brexit, Parlament, Europa