13:16 03 Juni 2020
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    Bei den Luftangriffen in der syrischen Provinz Idlib sind zwei türkische Militärs ums Leben gekommen, gab das türkische Verteidigungsministerium am Donnerstag bekannt.

    Fünf weitere türkische Soldaten sollen demzufolge Verletzungen erlitten haben.

    Das Amt teilte am Donnerstag auf Twitter unter Berufung auf „diverse Quellen in der Region Idlib“ mit, dass mehr als 50 syrische „Regimeelemente“ in der Provinz getötet worden seien. Darüber hinaus seien „fünf Panzer, zwei gepanzerte Mannschaftstransportwagen, zwei gepanzerte Pick-ups und eine Haubitze“ vernichtet worden.

    Der Chef der Kommunikationsverwaltung in der Administration des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, Fahrettin Altun, machte Damaskus für den Luftschlag verantwortlich, bei dem die türkischen Soldaten starben.

    „Unser Staat wird das Blut unserer Märtyrer nicht ohne Rache lassen“, schrieb Altun auf Twitter.

    Lage in Idlib

    In Idlib befindet sich eine der vier so genannten Deeskalationszonen, die 2017 unter Vermittlung Russlands, des Irans und der Türkei etabliert worden waren, um Zivilisten einen Ausweg aus den Kriegsgebieten zu ermöglichen. Anders als die drei anderen demilitarisierten Zonen wird Idlib immer noch nicht von der Regierung in Damaskus kontrolliert.

    Neben Millionen Zivilisten werden dort Zehntausende extremistische Kämpfer und Terroristen vermutet. Die größten Gruppen sind die von der Türkei unterstützte Nationale Befreiungsfront und die Terrormiliz „Haiʾat Tahrir asch-Scham“*.

    *Terrororganisation, in Russland und Deutschland verboten

    mo/sna

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    Tags:
    Türkei, Idlib, Syrien