11:12 06 Juli 2020
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    Nach einer wochenlangen politischen Krise hat das kosovarische Parlament am Mittwoch eine neue Regierung gewählt.

    In Pristina stimmten 61 der 120 Abgeordneten für die Koalition von Ministerpräsident Avdullah Hoti von der LDK (Demokratische Liga des Kosovo).

    Der Regierungschef versprach, dass eine Einigung zur Normalisierung der Beziehungen mit Serbien erzielt werden würde. Dies würde dann die Mitgliedschaft Pristinas in der EU ermöglichen.

    Einen Deal mit Belgrad werde es nur bei einer gegenseitigen Anerkennung der Staaten geben, so Hoti. Er schloss jegliche „Veränderungen der Grenzen“ sowie einen „Gebietsaustausch“ mit Serbien aus. Alle Handelshemmnisse für aus Serbien gelieferte Waren würden aufgehoben.

    Regierungskrise im Kosovo

    Die Regierung von Albin Kurti war Ende März nach nur sechs Wochen im Amt durch ein Misstrauensvotum gestürzt worden.

    Der Sturz der Regierung war die Folge eines Zerwürfnisses zwischen den beiden Koalitionspartnern, Kurtis links-nationaler Vetevendosje (dt. „Selbstbestimmung“) und der konservativen Demokratischen Liga des Kosovo (LDK). Auslöser des Streits war die Frage des richtigen Umgangs mit der Coronavirus-Pandemie.

    mo/mt/rtr

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